Es geht nicht - Funktionsstörungen

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

„Es geht nicht“ - Funktionsstörungen

Da ist der Moment gekommen, Begehren und Lust sind entflammt, die körperliche Vereinigung steht kurz bevor – und nichts geht mehr.
Ein für beide Beteiligte frustrierender oder erschreckender Moment, wenn der Körper nicht so mitspielt, wie der Wunsch es doch eigentlich vorgibt.
Erektionsstörungen beim Mann, aber auch das funktionelle Aussetzen bei der Frau, sind ein weit verbreitetes Thema – und können die gesamte Beziehung belasten.

Leider ist die Scham, sich mit dieser Thematik zu befassen und auch Hilfe zu suchen, noch immer sehr hoch.
Selbst unter Partnern herrscht oft Peinlichkeit, anstatt offen darüber zu sprechen und gelassen nach einer Lösungsmöglichkeit zu suchen.
Männer fühlen sich leicht als Versager und in ihrer männlichen Ehre geradezu gekränkt, wenn der „beste Freund“ den Dienst verweigert, Frauen hingegen versuchen vorerst, den Umstand der mangelnden körperlichen Bereitschaft zu vertuschen, da diese ja auch auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbar ist.
Aus lauter Verzweiflung und Hilflosigkeit wird nun meist versucht, mit List und Tücke gegen die fehlende Einsatzbereitschaft des Körpers anzugehen – dieser ist jedoch keine Maschine und reagiert auf Leistungsdruck mit erneuter Verweigerung.
Was bleibt, sind Selbstzweifel, Schuldgefühle, der Partner stellt sich selbst nun auch noch in Frage und im schlimmsten Fall endet die Situation mit gegenseitigen Vorwürfen.

Warum aber kommt es überhaupt zu diesen „Aussetzern“?

Im Gegensatz zu mangelnder Lust oder sexueller Anziehung, sind funktionale Störungen durch zwei mögliche Ursachen zu begründen.
Sowohl beim Mann, wie auch bei der Frau, können medizinische Gründe vorliegen, die demzufolge auch urologisch oder gynäkologisch abgeklärt und entsprechend behandelt werden müssen. Hierzu gehören auch hormonelle Schwankungen, die durchaus gravierende Folgen für die Funktionalität der Geschlechtsorgane bewirken können. Kurzum – der Arzt ist gefragt.
Sofern jedoch keine physischen und medizinisch belegten Störungen vorliegen, scheint der Körper eine Botschaft zu übermitteln, dass im „Innenleben“ Schräglage herrscht – die Seele leidet offensichtlich und sucht Gehör.
Es gilt dann, die genaue Ebene dieser seelischen Disharmonie zu entdecken, um hier Abhilfe zu schaffen und somit auch die sexuelle Funktionalität wieder herzustellen.

Mögliche psychische Ursachen können in beruflichem Stress oder finanziellen Sorgen liegen. Auch Kritik und Streit, oder ein auf anderer Ebene unausgesprochenes Problem mit dem Partner, wie auch mit dem eigenen Selbstwertgefühl, können auf diese Weise Signale senden.
Manchmal taucht die Funktionsstörung auch durch extreme Eifersucht des Partners, ein Klammern seinerseits, oder in der Phase nach einem Seitensprung auf.

Wo auch immer die eigentliche „Baustelle“ liegt – sie zu ignorieren, in Selbstzweifel und damit zusätzlichen Stress zu verfallen, oder sich darüber vom Partner zu entfremden, wird das Problem nicht lösen.
Bleiben Sie also gelassen und verständnisvoll.
Gönnen Sie sich Hilfe, überwinden Sie Ihre Scham und werden Sie zum Ursachenforscher.
Mit Unterstützung einer kompetenten Beratung werden erste Schritte eingeleitet, die auch die eventuell notwendige Zusammenarbeit mit Medizinern beinhaltet.

Die Sicht von außen eröffnet bei seelischen Konflikten Möglichkeiten und neue Wege, die das eigentliche Problem verabschieden und Ihnen zukünftig eine im wahrsten Sinne des Wortes wieder „funktionierende“ und beglückende Sexualität bescheren!

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Bernd Nickel Systemischer Berater Mitglied im Berufsverband DGSF und VFP

Bernd Nickel (Autor)

zertifizierter systemischer Paartherapeut, Paarberater, Paarcoach,
Mitglied in den Berufsverbänden DGSF und VFP