Es geht nicht: Sexuelle Funktionsstörungen

Es geht nicht nur um den Orgasmus

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Der Moment ist gekommen, Begehren und Lust sind entflammt, die körperliche Vereinigung steht kurz bevor: und dann geht nichts mehr. Ein für beide Beteiligte frustrierender oder erschreckender Moment, wenn der Körper nicht so mitspielt, wie der Wunsch es doch eigentlich vorgibt. Erektionsstörungen beim Mann, aber auch das funktionelle Aussetzen bei der Frau, sind ein weitverbreitetes Thema – und können die gesamte Beziehung belasten.

Sexuelle Funktionsstörungen sind oft mit Scham verbunden

Leider ist die Scham, sich mit dieser Thematik zu befassen und auch Hilfe zu suchen, noch immer sehr hoch. Selbst unter Partnern herrscht oft Peinlichkeit, anstatt offen darüber zu sprechen und gelassen nach einer Lösungsmöglichkeit zu suchen.
Männer fühlen sich leicht als Versager und in ihrer männlichen Ehre geradezu gekränkt, wenn der „beste Freund“ den Dienst verweigert, Frauen hingegen versuchen vorerst, den Umstand der mangelnden körperlichen Bereitschaft zu vertuschen, da diese auch auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbar ist.

Aus lauter Verzweiflung und Hilflosigkeit wird nun meist versucht, mit List und Tücke gegen die fehlende Einsatzbereitschaft des Körpers anzugehen – dieser ist jedoch keine Maschine und reagiert auf Leistungsdruck mit erneuter Verweigerung.
Was bleibt, sind Selbstzweifel, Schuldgefühle, der Partner stellt sich selbst nun auch noch infrage und im schlimmsten Fall endet die Situation mit gegenseitigen Vorwürfen.

Warum aber kommt es überhaupt zu sexuellen Funktionsstörungen?

Im Gegensatz zu mangelnder Lust oder sexueller Anziehung, sind funktionale Störungen durch zwei mögliche Ursachen zu begründen.

1. Medizinische Gründe
Sowohl beim Mann, als auch bei der Frau, können medizinische Gründe vorliegen, die demzufolge auch urologisch oder gynäkologisch abgeklärt und entsprechend behandelt werden müssen. Hierzu gehören auch hormonelle Schwankungen, die gravierende Folgen für die Funktionalität der Geschlechtsorgane bewirken können. Kurzum – der Arzt ist gefragt.
Sofern jedoch keine physischen und medizinisch belegten Störungen vorliegen, scheint der Körper eine Botschaft zu übermitteln, dass im „Innenleben“ Schräglage herrscht – die Seele leidet offensichtlich und sucht Gehör.

2. Psychische Ursachen
Es gilt dann, die genaue Ebene dieser seelischen Disharmonie zu entdecken, um hier Abhilfe zu schaffen und somit auch die sexuelle Funktionalität wieder herzustellen. Mögliche psychische Ursachen können in beruflichem Stress oder finanziellen Sorgen liegen. Auch Kritik und Streit oder ein auf anderer Ebene unausgesprochenes Problem mit dem Partner, wie auch mit dem eigenen Selbstwertgefühl, können auf diese Weise Signale senden.

Manchmal taucht die Funktionsstörung auch durch extreme Eifersucht des Partners, ein Klammern seinerseits oder in der Phase nach einem Seitensprung auf.

Baustellen in der Sexualität sollten nicht ignoriert werden

Wo auch immer die eigentliche „Baustelle“ liegt – sie zu ignorieren, in Selbstzweifel und damit zusätzlichen Stress zu verfallen, oder sich darüber vom Partner zu entfremden, wird das Problem nicht lösen. Bleiben Sie also gelassen und verständnisvoll.
Gönnen Sie sich Hilfe, überwinden Sie Ihre Scham und werden Sie zum Ursachenforscher. Mit Unterstützung einer kompetenten Beratung werden erste Schritte eingeleitet, die auch die eventuell notwendige Zusammenarbeit mit Medizinern beinhaltet.

Die Sicht von außen eröffnet bei seelischen Konflikten Möglichkeiten und neue Wege, die das eigentliche Problem verabschieden und Ihnen zukünftig eine im wahrsten Sinne des Wortes wieder „funktionierende“ und beglückende Sexualität bescheren!

Optimiert, K. Winkler 22. April 2021

 

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