Emotionen ersticken die sexuelle Leidenschaft

Druck und Angst statt Sinnlichkeit und Begehren

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Wenn Enge und Mangel Einzug in die Sexualität der Partner gehalten haben, begegnen sich Mann und Frau statt in Lust und Sinnlichkeit in Druck und Angst. Konnten die Partner zu Beginn der Beziehung manchen Riss der Beziehung kitten, indem sie miteinander leidenschaftlichen Sex hatten, so wird das im Laufe der Zeit immer schwerer. Sie können auf Dauer die psychischen Spannungen insbesondere durch Eifersucht von der einen oder der andren Seite aus ihrer Sexualität nicht heraushalten.An diesem Punkt belasten Emotionen, deren Wurzeln bis in die Kindheit der Partner reichen, die sexuelle Verbindung.

Emotionen als Störfaktor der sexuellen Leidenschaft

Zum besseren Verständnis sollte an dieser Stelle ein Unterschied gemacht werden zwischen Emotionen und Empfindungen. Emotionen sind in diesem Zusammenhang diejenigen Gefühle, die aus vergangenen Beziehungen und Erlebnissen stammen. Diese Vergangenheit kann Stunden, Tage oder Jahre alt sein, sie kann bis zur Beziehung zu den Eltern zurückreichen.

Unter Empfindung in diesem Zusammenhang verstehe ich die unmittelbaren, freudvollen, lustvollen oder schmerzhaften Gefühle, die aus den gegenwärtigen, körperlich-sinnlichen Begegnungen der Partner erwachsen. Empfindungen entstehen im Berühren, Öffnen, Atmen, Spüren, Loslassen, Pulsieren, im Genuss der aktiven und rezeptiven Kräfte der Sexualität.

Über die Veränderungen in der sexuellen Begegnung durch Emotionen

Zu Beginn ihres Kontaktes war es den Partnern noch möglich, diese Empfindungen relativ frei von Emotionen zu erleben und in sie einzutauchen. Nachdem Enge und Mangel in die sexuelle Beziehung eingedrungen sind, ist das nicht mehr möglich. Emotionen gelangen als Störfaktor in die Sexualität. In einer Flut von Angst und Groll, die sich aus vergangenen Spannungen, Ereignissen und Erinnerungen über die Gegenwart der sinnlichen Begegnung ergießen, ist Sexualität reduziert.

Der Alltag und die enttäuschten Erwartungen führen bei über 90 % der Beziehungen zu diesem Punkt. Mann und Frau können sich nicht einerseits permanent streiten, sich gegenseitig heftige Vorwürfe machen und Druck erzeugen, sich in der Enge oder im Mangel fühlen und andererseits in zärtlicher sexueller leidenschaftlicher Verbindung aufgehen.

Alte Verletzungen (insbesondere Eifersucht) überlagern die gegenwärtigen, sinnlich-körperlich-seelischen Begegnungen. Auch wenn der gefühlte Zustand der Enge oder des Mangels nur auf der einen oder anderen Seite herrscht, funktioniert dieser Gegensatz nicht.

Partnerschaften können nicht wieder in den Anfangszustand versetzt werden

Es ist eine Illusion in Partnerschaften, den Anfangszustand wieder herstellen zu wollen. Diese ganzheitliche Erfahrung ist von der Evolution nur für den Anfang vorgesehen. Es handelt sich um eine Verliebtheit, die letztendlich eine Psychose und Hormonstörung ist. Die Neuartigkeit und damit die Eroberungsphase des Anfangs kann nicht mehr hergestellt werden. Wer sich hat, braucht sich nicht zu erobern. Wer sich kennt, ist sich nicht fremd.

Was bedeutet das jetzt für die Partnerschaft?

Hören Sie auf, etwas erzwingen zu wollen! Leben Sie die Liebe, die Sie haben und geben Sie sich die Freiheit, die nötig und möglich ist. Finden Sie heraus was Ihrer Beziehung guttut. Gehen Sie in die Beziehungsperspektive.
Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie zu zweit das Ziel nicht erreichen.

Optimiert, K. Winkler 22. April 2021

 

Soweit unsere Ausführungen zu diesem Thema. Wenn Sie dieser Text inspiriert hat, freuen wir uns, wenn wir Ihnen weitergeholfen haben.
Wenn Sie unsere Hilfe im Sinne einer Begleitung bei der Lösung Ihrer Probleme benötigen, so können Sie gerne einen Termin für ein Abklärungsgespräch bei uns buchen.
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