Zärtlichkeit - gefühlvolle Basis

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

Ein Kuss, eine leichte Berührung, ein liebevoller Blick - es sind die kleinen, doch so wichtigen Dinge, die eine beginnende Partnerschaft so aufregend machen und eine länger bestehende beleben, erhalten und erfreuen.
Zärtlichkeit ist jedoch mit rein partnerschaftlicher Liebe nicht zu verwechseln und erstreckt sich durchaus als zum Ausdruck kommende Zuneigung auf Freunde, unsere Kinder oder uns irgendwie nahstehende Personen.
Ein Kosename, eine lieb gemeinte Geste oder Berührung, geben unserem Gegenüber das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, uns nah sein zu dürfen und sich wohlfühlen zu können.

Wie wichtig ist Zärtlichkeit für uns?

Eine Umarmung, eine Schachtel Pralinen, Blumen oder ein selbst gebasteltes Geschenk, sind alles Zeichen der Zärtlichkeit und können einem Menschen den Tag richtig versüßen - besonders in Zeiten, in denen er vielleicht sehr verletzlich ist, seelischen Beistand benötigt oder sich einfach nur allein fühlt.
Der Mensch könnte ohne Zärtlichkeit nicht existieren und keine sozialen Bindungen eingehen, denn letztendlich ist er nachweislich ein "Gesellschaftstier".
Schon als Kind brauchen wir eine Bezugsperson, die uns umarmt, mit uns kuschelt und uns liebevoll behütet. Kinder, die in einem liebevollen und zärtlichen Elternhaus groß geworden sind, zeigen viel seltener Tendenzen zur Aggressivität, Depressionen oder soziale Störungen und lernen auch, Zärtlichkeit an Andere weiterzugeben.

Sex ohne Zärtlichkeit ist wie ein gutes Essen ohne Genuss

Fehlt bei der Sexualität die liebevolle und zärtliche Zuwendung, weil der Partner oder man selbst grundsätzlich Probleme mit der Thematik Zärtlichkeit hat, wird ein wichtiger Aspekt der Nähe und des Empfindens vernachlässigt.
Natürlich ist es möglich, auch ohne zärtlichen Austausch zur körperlichen Befriedigung zu erlangen – dies kommt aber leider einem etwas „mechanischen“ Akt gleich, der zwar den Körper, nicht aber die Seele berührt und bei zumindest einem der beiden Beteiligten einen faden Nachgeschmack oder ein Gefühl der Leere hinterlässt.
Zärtlichkeit bei der sexuellen Vereinigung bedeutet nicht, sich ausschließlich dem Kuscheln hinzugeben, sondern dem Partner mit Achtsamkeit, Wertschätzung und liebevoller Sicht zu begegnen – und dies auch zum Ausdruck zu bringen.

Liebe ohne Zärtlichkeit - das geht nicht.

Es passiert automatisch - wenn man sich verliebt, will man dem „neuen“ Menschen ganz nah sein, ihn berühren, beschützen, trösten und lieben.
Man schenkt sich kleine Aufmerksamkeiten, kuschelt zusammen und zeigt mit Wort und Tat, wie glücklich man ist.
Eine glückliche Partnerschaft geht weit über die körperliche Anziehung hinaus.
Und sie ist keine Selbstverständlichkeit.
Der Austausch von Zärtlichkeit ist daher auch vor allem im Verlauf einer Beziehung wichtig, denn nach der anfänglichen Verliebtheit ist es von großer Bedeutung, dem Partner zu zeigen, welch hohen Stellenwert er nach wie vor hat.
„Betrachtest du etwas als Selbstverständlichkeit, bist du auf dem besten Wege, es zu verlieren.“

In diesem Sinne – es lebe die Zärtlichkeit als Ausdruck der Zuneigung und Wertschätzung!

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Bernd Nickel Systemischer Berater Mitglied im Berufsverband DGSF und VFP

Bernd Nickel (Autor)

zertifizierter systemischer Paartherapeut, Paarberater, Paarcoach,
Mitglied in den Berufsverbänden DGSF und VFP