Trennung im Guten, ohne Rosenkrieg

Überraschende und unerwartete Glückserfolge

Wie eine einvernehmliche Trennung funktionieren kann

Das Wort „Trennung“ ist in den meisten Partnerschaften absolut tabu. Es ist etwas Unaussprechliches, an das gerade zu Anfang nicht einmal gedacht werden darf. Aus diesem Grund geraten Partnerschaften oftmals in einen krampfhaften Zustand, die Beziehung um alles in der Welt zu erhalten. Trennung bleibt ein No-Go. Doch wie kann eine Trennung im Guten wirklich gelingen?

Einvernehmliche Trennung: Vor der Wahrheit nicht die Augen schließen

Kinder verstecken sich gerne vor der Welt, indem sie die Augen schließen. Wen ich nicht sehe, der sieht mich auch nicht. In der Welt der Kinder klappt das ziemlich gut, bei Erwachsenen leider nicht mehr. Nur weil das Thema Trennung nicht angesprochen wird, heißt das nicht, dass es nicht existiert.

Das Wunder der Partnerschaft und...

Betrachtet man es ganz nüchtern, dann ist es eigentlich ein Wunder, dass zwei unterschiedliche Menschen mit individueller Herkunft, eigenen Ansichten, Wünschen und Bedürfnissen zusammenfinden. Was viele ignorieren: Eine Partnerschaft einzugehen, bedeutet nicht, sein Ich aufzugeben. Es bleiben weiterhin zwei verschiedene Menschen, die auch mal in Konflikt miteinander geraten können.

...die Notwendigkeit von Konflikten

Wer das aber leugnet, der wird für Konflikte früher oder später den Partner verantwortlich machen. Es kommt zum Streit, zu neuen Konflikten und zu Machtkämpfen, die schlussendlich zum Ende der Beziehung führen. Kann man in einer Beziehung nicht man selbst sein, geht sie zwangsweise irgendwann zu Ende.

Kleine Trennungen innerhalb der Partnerschaft

Neben der großen, finalen Trennung gibt es in jeder Partnerschaft auch viele kleine Trennungen. Man trennt sich von einer Gewohnheit, die man dem Partner zuliebe aufgibt, lässt eine belastende Erinnerung los oder verabschiedet sich von einer Erwartung, die man an den Partner gestellt hat. Man kann Abschied nehmen von einer Angst, von Eifersucht oder von Schuldgefühlen.

Wie gelingt es, sich im Guten voneinander zu trennen?

Rosenkriege gehören zu den schlimmsten Belastungen, die uns im Leben widerfahren können. Sie machen krank. Statt der einstigen Liebe stehen nun Machtkämpfe, Anschuldigungen und Vorwürfe im Raum, mit denen sich die ehemaligen Beziehungspartner nun bewerfen. Wie aber gelingt es, im Guten von den einstigen Träumen und Wünschen Abschied zu nehmen, die man doch gemeinsam hatte?

So entsteht ein Rosenkrieg

Ein Rosenkrieg gründet immer darauf, dass der eine dem anderen die Schuld für den negativen Verlauf und das Ende der Partnerschaft gibt. Daher kann eine gute Trennung nur dann gelingen, wenn beide Parteien die Verantwortung für die Partnerschaft auch mit all ihren Schattenseiten übernehmen.

Ein Beispiel

Statt zu sagen, „da warst du zu dominant“, können Sie auch sagen, „ich konnte mich nicht gegen dich durchsetzen.“ Daneben können auch beide Partner sagen: „Es ist uns nicht gelungen, die Partnerschaft so zu gestalten, dass wir beide zufrieden sind.“ Das Thema Trennung begleitet jede Partnerschaft – ob man nun darüber spricht oder auch nicht. Sie können aber einiges dafür tun, um nicht auf die große und endgültige Trennung zuzusteuern. Indem Sie zum Beispiel kleine Trennungen vollziehen, die die Partnerschaft voranbringen, vermeiden Sie vielleicht den großen Knall am Ende. Sollte es doch so weit kommen, dann streben Sie danach, gemeinsame Verantwortung zu übernehmen, um im Guten auseinandergehen zu können.

seo-optimiert, K. Winkler 29. Juli 2021

 

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