Filmtipps

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

Hautnah

Der Film erzählt von den miteinander verknüpften Beziehungen und Schicksalen des Schriftstellers Dan, der Stripperin Alice, der Fotografin Anna und des Arztes Larry.
Mitten in London begegnen sich der erfolglose Schriftsteller Dan und die gerade aus New York nach England gekommene Alice und verlieben sich sofort ineinander. Als Dan ein Jahr später für einen auf Alices Leben basierenden Roman fotografiert werden soll, flirtet er mit der Fotografin Anna und küsst sie. Diese weist ihn zurück, als sie wenige Minuten später erfährt, dass ihr Flirt bereits liiert ist. Verärgert gibt Dan sich in einem erotischen Chat im Internet gegenüber dem Dermatologen Larry als eine zu allem bereite „Anna“ aus und arrangiert ein Treffen im Aquarium des London Zoo. Die wahre Anna befindet sich zum verabredeten Zeitpunkt tatsächlich im Aquarium. Larry und sie verstehen sich und beginnen eine Beziehung, in deren Verlauf beide heiraten. Das gemeinsame Glück ist jedoch nicht von Dauer. Anna beginnt wider aller Vernunft ein heimliches Verhältnis mit Dan, und alle Protagonisten versinken immer tiefer in einem Strudel aus Sex, Gier, Verzweiflung, Wahrheit und Lüge.
Anna trennt sich von Larry ebenso wie Dan von Alice. Während Anna und Dan ein neues Paar werden, geraten Larry und Alice aus der Bahn. Alice arbeitet wieder als Stripperin und wird von Larry zufällig in einem Club wiedererkannt, er fragt sie mehrfach nach ihrem wahren Namen und bekommt als Antwort immer wieder Jane Jones, ist aber vom Wahrheitsgehalt nicht überzeugt, da er sie nur als Alice kennt. Larry versucht Alice zu einer gemeinsamen Nacht zu überreden, diese verlässt die Rolle der Stripperin jedoch nie, und lehnt ab.
Gedenktafel für Alice Ayres in Postman’s Park
Um ihren Ehemann dazu zu bringen, in die Scheidung einzuwilligen, schläft Anna noch einmal mit Larry, doch als Dan dies erfährt, zerbricht ihre Beziehung. Er sucht später Larry in dessen Arztpraxis auf, der ihm mitteilt, dass er wieder mit Anna zusammen sei. Larry weist ihn darauf hin, dass Alice doch Dans wahre Bestimmung sei, und teilt ihm außerdem mit, wo er Alice finden kann. Larry, der sich an Dan rächen will, erzählt ihm zum Abschluss des Gespräches auch, dass er mit Alice geschlafen hat. Als Dan später Alice dazu zwingt, dies von sich aus zu offenbaren, beendet sie abrupt die Beziehung und kehrt wieder nach New York zurück. An der Passkontrolle weist sie sich mit einem auf Jane Jones ausgestellten Reisepass aus. Dan entdeckt erst später, dass sie den Namen Alice Ayres, unter dem er sie drei Jahre lang kannte, einer Gedenktafel in Postman’s Park entnommen hatte.
Analog zur Eröffnungsszene zeigt die letzte Einstellung, wie Alice durch die Menschenmenge schreitet und bei Rot die Straße überquert. Es deutet aber nichts darauf hin, dass sie analog zur Theatervorlage den Tod findet.
Quelle Wikipedia

Alle anderen

Gitti und Chris kommen sich beim gemeinsamen Urlaub auf Sardinien im Haus von Chris' Eltern immer wieder in die Haare. Trotz dieser kleinen Streitereien waren sie bis jetzt immer ein glückliches Paar und konnten auch schöne Zeiten miteinander haben. Doch dann trifft das ungleiche Paar auf Sana und Hans, den Chris seit seinem Architekturstudium kennt. Die anderen geben das perfekte Paar ab; hinter einer modernen Fassade verstecken sie eine klare Rollenverteilung. Das imponiert Gitti und Chris. Chris versucht nun auch die starke Rolle in der Beziehung zu übernehmen und geht darin voll auf. Gitti ist befremdet von dieser neuen Seite ihres Freundes, versucht sich jedoch seinen Erwartungen anzupassen.
Quelle Wikipedia

Zelig

Zelig ist das zweite Mockumentary des US-amerikanischen Regisseurs Woody Allen nach Woody, der Unglücksrabe. Es ist die elfte Regiearbeit des New Yorker Regisseurs und stellt durch ihren technischen Aufwand und ihren scheinbar historischen Bezug eine weitere Wegmarke im künstlerischen Werk Woody Allens dar. Zahlreiche Wochenschauaufnahmen aus Archivmaterialien wurden aufwändig bearbeitet, um die Figur des Leonard Zelig als bekannte Persönlichkeit der 1920er Jahre erscheinen zu lassen.
New York am Ende der zwanziger Jahre. Leonard Zelig besitzt eine besondere Eigenschaft: Durch seine Unsicherheit gegenüber anderen Leuten passt er sich mental und physisch an die jeweilige Umgebung an. In der Nähe von Gangstern wird er z. B. selbst zum Gangster. Er wird durch diese Eigenschaft als menschliches Chamäleon weltbekannt. Neben anderen Wissenschaftlern nimmt sich die Psychiaterin Dr. Eudora Fletcher des Falles an. Sie verliebt sich in ihn und heilt ihn durch intensive Therapie kurzfristig. Erneut problematisch wird die Situation, als Zeligs Vergangenheit immer mehr in den öffentlichen Fokus gerät. Es finden sich ehemalige Geliebte und Gattinnen, Leute, die ihn als ihren Zahnarzt wiedererkennen und viele andere, die nun Regress fordern. Er flüchtet nach Deutschland, wo er aufgrund der äußeren Umstände zum Nationalsozialisten wird. Eudora sucht ihn und macht ihn auf dem Reichsparteitag direkt hinter Hitler ausfindig. Sie flüchtet mit ihm zurück in die Vereinigten Staaten, wo beide als Nationalhelden gefeiert werden.
Interpretation
Man kann das Thema auf den Opportunisten beziehen, der sich jeder Situation anpassen kann und daher die Zuneigung seiner Umwelt erhält.
Quelle Wikipedia