Thema Sexualität - Einzelberatung

Selbst Fachleute verwenden unterschiedliche Begriffe, wenn sie Internetsucht meinen (zum Beispiel „problematische Internetnutzung“, „pathologischer Internetgebrauch“, „Mediensucht“ und viele mehr). Das ist sehr verwirrend. Der älteste und am meiste verbreitete Begriff ist „Internetsucht“ („internet addiction“). Warum ihn nicht alle benutzen, ist sehr kompliziert.

Was eigentlich zu den schönsten Dingen des Lebens gehören soll, entwickelt sich für die an Sexsucht erkrankten Personen sprichwörtlich zum Alptraum. Dabei kennt die Sexsucht zahlreiche Ausprägungen, die sich beispielsweise als Hypersexualität, als Onlinesexsucht oder Internetsexsucht zeigen.

Die Grenzen zwischen ausgeprägter Lust auf häufig stattfindenden Sex und einer tatsächlichen Sex-Sucht, sind noch immer nicht klar zu definieren. Fakt ist jedoch – die auch als Hypersexualität bezeichnete Sex-Sucht sorgt für wirklichen Leidensdruck und Einschränkung der alltäglichen Lebensführung.

Da ist der Moment gekommen, Begehren und Lust sind entflammt, die körperliche Vereinigung steht kurz bevor – und nichts geht mehr. Ein für beide Beteiligte frustrierender oder erschreckender Moment, wenn der Körper nicht so mitspielt, wie der Wunsch es doch eigentlich vorgibt. Erektionsstörungen beim Mann, aber auch das funktionelle Aussetzen bei der Frau, sind ein weit verbreitetes Thema – und können die gesamte Beziehung belasten.

Das Wort ‚Sex‘ oder ‚Sexualität‘ verbinden die meisten Menschen automatisch mit zwei Personen, die sich aneinander erfreuen. Und über alles andere spricht man einfach nicht. Genau das führt aber dazu, dass die Erkundung des eigenen Körpers immer noch mit vielen Tabus belastet ist. Die klingen etwa so: „Selbstbefriedigung?