Nach-Denk-Text

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

Nach-Denk-Text.

Diesmal keine Nach-Denk-Geschichte, sondern ein Nach-Denk-Text. Viele kennen ihn sicherlich auch aus dem Erfolgskalender, aber nach meiner Erfahrung lohnt es sich, ihn immer wieder zu lesen.

TUN

Ich tue täglich etwas -

und blockiere mein Tun nicht mit Vorurteilen.

Ich zerrede nicht die Methode, bevor ich begonnen habe.

Ich fange an! Ich tue etwas!

Ich weiß, dass sich meinem Tun Hindernisse in den Weg stellen.

Ich weiß aber auch, dass das Hindernis zum Leben gehört.

Deshalb wird es mich weder überraschen noch entmutigen.

Ich übe regelmäßig weiter und lasse die Vorstellung Wirklichkeit werden.

Wer das Tun vor die Kritik stellt, hat Erfolg.

Wer seine Unzulänglichkeiten bejaht und sie als Faktor erkennt, wird sie überwinden.

Albertus Magnus (1193-1280

tja, eigentlich sollte dieser Newsletter schon ein paar Tage bei Ihnen sein ... und da kann es schon mal vorkommen, dass mich das schlechte Gewissen plagt ... obwohl ich mich mit diesem unseligen, sinnlosen Gefühl ja lange genug auch seminarmäßig beschäftige. Hab' auch genügend "Ausreden" ... die Tisch- und Erfolgskalender sind früher fertig geworden als geplant und wir haben alle Hände voll zu tun, ich war zu einem Seminar unterwegs etc., etc. Aber das sind halt auch nur Ausreden, denn: der Juli hat begonnen und es ist höchste Zeit, dass ich Ihnen ein paar gute Gedanken mit in den Monat schicke. Und da bietet es sich geradezu an, das "Aufschieben" zum Thema zu machen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie der Newsletter inspiriert und motiviert, den Juli mit möglichst viel Entschlossenheit und Freude zu füllen.

Tu's - oder lass es bleiben

In jedem Leben gibt es immer wieder Aufgaben und Pflichten, deren Erledigung wir vor uns herschieben. Dinge, die wir nicht so gerne tun, die unangenehm sind oder die wir als lästig empfinden. Das Telefonat mit dem schwierigen Kunden, die Steuererklärung, die längst fällig ist, die Absage einer Einladung, der wir nicht folgen wollen, die Vereinbarung eines Termins beim Zahnarzt. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Zwar plagt das schlechte Gewissen, und die Gedanken daran verfolgen uns oft bis ins Schlafzimmer, aber trotzdem finden wir tagsüber vielerlei Gründe, warum es jetzt gerade nicht passt. Hat einer sich ans Aufschieben gewöhnt, dann kann es Tage und Wochen dauern, bis er endlich an die zu erledigende Aufgabe drangeht. Und kann dann feststellen, wie befreiend die Erledigung doch ist. Jetzt ist endlich Schluss mit dem schlechten Gewissen, die Sache ist aus dem Kopf und vom Tisch und wir haben ungebremste Energie für die anstehenden Aufgaben.

Natürlich kann es manchmal sinnvoll sein, etwas auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Vielleicht weil momentan die Kraft fehlt und erstmal eine Pause ansteht, um neue Energie zu tanken. Oder weil andere Aufgaben tatsächlich wichtiger sind und erstmal erledigt werden müssen. Aber wer gewohnheitsmäßig nur das tut, wozu er Lust hat und was er gerne tut und Unangenehmes immer auf "morgen" verschiebt, trägt bildlich gesprochen einen dicken Rucksack auf seinen Schultern, der ihn belastet und unzufrieden macht.

Es gibt unzählige Ratgeber zum Thema "Aufschieben". Sie können uns Hilfe und Unterstützung sein. Und trotzdem nützt jeder gute Rat nichts, wenn nicht die Tat folgt. Aufschieben ist, wie so viele andere Dinge im Leben auch, eine Gewohnheit. Und diese kann nicht einfach abgelegt, sondern nur durch entschlossenes, diszipliniertes Planen und Handeln aufgelöst werden. Wir alle wissen es: Der kleinste Anfang ist besser als das ganze Nachdenken über die vielen Dinge, die noch zu erledigen sind.

Was kannst du tun?

Erstelle gleich morgens eine Liste über die Projekte des Tages in deinem Kalender und dann geh entschlossen an die Umsetzung. Erledige den Anruf, beantworte den Brief, starte das wichtige Vorhaben. Kannst du nicht alles am gleichen Tag erledigen, dann mach dir einen verbindlichen Terminplan für die weiteren Aufgaben und Vorhaben und halte diesen schriftlich fest.

 
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