"Die Kuh, die weinte" erzählt Ajahn Brahm

Beauftragt mit dem Bau einer Mauer, setzte er unter großen Mühen einen Stein auf den anderen

Liebe Besucherin, Lieber Besucher,
mit diesen eilen zum Jahresbeginn 2013 möchte ich eine kleine Geschichte von Ajahn Brahm, dem Abt eines buddhistischen Klosters, erzählen. Seit ich sie las, begleitet sie mich. In einem einfachen Beispiel beschreibt Ajahn Brahm, wie oft wir auf unsere Fehler und Versäumnisse achten und dabei vergessen, was alles gut gelungen ist. Gleichermaßen denken wir über unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten nach und übersehen, wie viele Dinge wir richtig gut können. Zu schade, so können wir uns niemals wirklich freuen. Denn egal wie sehr wir uns bemühen immer perfekt zu sein, alles 100%ig zu erledigen, es wird uns nicht gelingen. Und das ist nicht schlimm, das ist das Leben. Lassen Sie uns das neue Jahr mit viel Optimismus und Zuversicht beginnen und wir legen die Grundlage für viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen energiegeladenen Januar und ein glückliches Jahr 2013 mit vielen erfüllten, erfolgreichen harmonischen Tagen.

Die "Nach-Denk" - Geschichte

In seinem Buch "Die Kuh, die weinte" erzählt Ajahn Brahm, aus seiner Anfangszeit als buddhistischer Mönch. Beauftragt mit dem Bau einer Mauer, setzte er unter großen Mühen einen Stein auf den anderen. Schließlich war die erste Backsteinmauer seines Lebens fertig. Stolz trat er einen Schritt zurück, um sein Werk zu betrachten und erschrak: 2 Steine waren schief eingesetzt und störten das Regelmaß. 998 Steine gerade, 2 schief. Gerne hätte er die Mauer niedergerissen oder in die Luft gejagt, doch der Abt des Klosters wieß ihn an, die Mauer genau so zu lassen, wie sie war. Monatelang vermied es Ajahn Brahm, an der Mauer vorbeizugehen oder hinzuschauen, bis er hörte, wie Besucher des Klosters genau diese Mauer besonders schön fanden. In diesem Moment wurde ihm klar, dass seine ganze Aufmerksamkeit auf den beiden schiefen Steinen lag und er darüber die 998 gut eingesetzten Steine gar nicht sehen konnte.

Kommentar

998 gerade Steine, 2 schief - und diese beiden verderben die Freude an der ganzen Mauer. Ein schönes Bild dafür, wie wir manchmal unser Leben betrachten. Wir denken darüber nach, was nicht gelungen ist, was nicht nach Plan lief, wo wir Fehler gemacht haben. Dagegen halten wir das, was gut lief, was vorteilhaft und schön ist, für normal und kaum erwähnenswert.
Doch egal ob unsere Aufmerksamkeit beim Fehlerhaften oder beim Vorteilhaften ist, in beiden Fällen geben wir dem Zustand zusätzliche Energie zum Wachsen und Gedeihen. Einer, der ständig das berühmte Haar in der Suppe sucht, wird es definitiv auch finden. Mag sein, dass auch das ein Erfolg ist, aber einer, der die Lebensfreude und Zufriedenheit dauerhaft zerstört.
Es erfordert viel Übung und Geduld, immer wieder Gedankenhygiene zu betreiben, die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Gute und Vorteilhafte zu lenken. Doch die Mühe lohnt sich, denn durch beständige Übung wird es letztendlich zur Gewohnheit und hat so umfassenden Einfluss auf unsere Lebensqualität und unseren umfassenden Lebenserfolg.
Was kannst du tun?
Trenn dich von dem Wunsch, immer alles perfekt machen zu müssen. Auch wenn du dich noch so sehr bemühst, es wird dir nicht gelingen. Mach dir immer wieder klar, was du alles gut kannst und dann werde aktiv. Erst im Handeln kannst du entdecken, was dir alles möglich ist.

Autor und Quelle unbekannt

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