Anders lieben – Vielfalt in Beziehung und Sexualität

Einführung in eine vielfältige Liebeskultur

Sie benötigen einen dringenden Termin? Sofort-Beratung innerhalb 48 h, Termine auch nach 18:00 Uhr

 

Weitere reale Bewertungen über unsere Paarberatung auf dieser Webseite

 

Anders lieben – Vielfalt in Beziehung und Sexualität. Nicht jede Partnerschaft folgt dem klassischen Modell zweier heterosexueller Menschen in monogamer Verbindung. Bisexualität, Homosexualität, besondere sexuelle Neigungen, Polyamorie – all das ist gelebte Realität, auch wenn gesellschaftliche Normen das bisher nicht immer widerspiegeln. Diese Seite gibt Ihnen einen Überblick über unsere Ratgeberthemen zum Anderslieben – aus mehr als zwölf Jahren Beratungserfahrung mit Paaren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Inhalt dieser Seite: Anders lieben – Beziehungsvielfalt | Erlebte Paarberatung

  1. Anders lieben – das Thema in unserer Praxis
  2. Ratgeberthemen: Bisexualität in der Partnerschaft
  3. Ratgeberthemen: Homosexualität und LSBTIQ-Paare
  4. Ratgeberthemen: Besondere sexuelle Neigungen
  5. Ratgeberthemen: Monogamie und ihre Grenzen
  6. Ratgeberthemen: Polyamorie
  7. Unser Ansatz: ohne Bewertung, ohne Schuldzuweisung
  8. Jetzt Unterstützung holen

Über 128 Paare aus Deutschland, der Schweiz und Österreich bewerten unsere Arbeit bei ProvenExpert
mit 4,96 von 5 Sternen (Stand: April 2026). Alle Bewertungen lesen

Termin direkt buchen Kontakt aufnehmen

Alle Erstgespräche unterliegen unserer 100 %-Zufriedenheitsgarantie.

Akute Krise – auch außerhalb der Geschäftszeiten?

Nehmen Sie direkt Kontakt auf – einzeln oder als Paar, auch kurzfristig.

Dringenden Termin anfragen


Anders lieben – das Thema in unserer Praxis

Menschen lieben verschieden – und das ist gut so. In unserer Praxis beraten wir Paare und Einzelpersonen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Beziehungsform. Was zählt, ist nicht das Modell, nach dem Sie leben – sondern ob es für Sie stimmig ist und ob das Miteinander trägt.

Bernd Nickel ist neben seiner Ausbildung als systemischer Paartherapeut auch zertifiziert in systemischer Sexualtherapie (Prof. Dr. med. Ulrich Clement, IGST-HD). Das ermöglicht uns, Themen rund um Sexualität, sexuelle Identität und Beziehungsvielfalt fachlich fundiert und ohne Bewertung zu begleiten. Doris Nickel berät zusätzlich auf Englisch in Muttersprachenniveau – ein Angebot, das für internationale Paare und englischsprachige Klienten in Deutschland selten verfügbar ist.

Anders lieben – Beziehungsvielfalt und Paarberatung

Ratgeberthemen: Bisexualität in der Partnerschaft

Bisexualität bringt in Partnerschaften oft spezifische Fragen mit sich – für den bisexuellen Partner selbst ebenso wie für den anderen. Wie geht man damit um, wenn man sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen fühlt und gleichzeitig in einer festen Beziehung lebt? Unsere Ratgeberartikel beleuchten diese Fragen ohne Schubladendenken.

Ratgeberthemen: Homosexualität und LSBTIQ-Paare

Gleichgeschlechtliche Paare stehen vor denselben Beziehungsthemen wie alle anderen – und manchmal vor zusätzlichen: gesellschaftlicher Druck, Fragen der Familiengründung, Coming-out im sozialen Umfeld. Unsere Beratung richtet sich ausdrücklich an Paare aller Geschlechter und Orientierungen.

Ratgeberthemen: Besondere sexuelle Neigungen

Wenn sexuelle Neigungen eines Partners – oder beider – außerhalb des gesellschaftlichen Mainstreams liegen, entstehen in Partnerschaften oft Fragen nach Grenzen, Akzeptanz und Verständigung. Systemische Sexualtherapie arbeitet ohne Pathologisierung: Es geht nicht darum, was „normal" ist, sondern was für beide stimmig und einvernehmlich ist.

Ratgeberthemen: Monogamie und ihre Grenzen

Monogamie ist für viele Menschen das selbstverständliche Modell einer Partnerschaft – und dennoch stellt sich die Frage, was Treue heute bedeutet und ob das Modell für beide wirklich passt. Unsere Artikel beleuchten Monogamie nicht als Dogma, sondern als eine unter mehreren Möglichkeiten des Zusammenlebens.

Ratgeberthemen: Polyamorie

Polyamorie – das bewusste Leben mehrerer Liebesbeziehungen gleichzeitig mit Wissen und Zustimmung aller Beteiligten – wird in Deutschland zunehmend sichtbar. Polyamore Konstellationen stellen eigene Anforderungen an Kommunikation, Absprachen und emotionale Verarbeitung. Unsere Beratung begleitet auch polyamore Paare und Dreiecke ohne Bewertung.

Unser Ansatz: ohne Bewertung, ohne Schuldzuweisung

Bernd und Doris Nickel sind zertifizierte systemische Paartherapeuten der Heidelberger Schule – ausgebildet bei PD Dr. med. Arnold Retzer (SI-HD). Bernd Nickel ist zusätzlich zertifiziert in systemischer Sexualtherapie (Prof. Dr. med. Ulrich Clement, IGST-HD) sowie Mitglied der DGSF. Beide sind Mitglieder im Verband freier Psychotherapeuten (VFP).

Was uns beim Thema „Anders lieben“ leitet:

  • Wir beraten Paare unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und Beziehungsform
  • Wir stellen keine Diagnosen und pathologisieren keine sexuellen Neigungen
  • Wir arbeiten nach dem systemischen Grundprinzip: Was für beide stimmig und einvernehmlich ist, ist Ausgangspunkt – nicht das gesellschaftliche Normalmodell
Anders lieben – Themenübersicht

Jetzt Unterstützung holen

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Beziehungsform haben – ob als Paar, als Einzelperson oder in einer komplexeren Konstellation – sind wir der richtige Ansprechpartner. Wir beraten diskret, ohne Bewertung, nach Schweigepflicht gemäß DGSF-Richtlinien. Abendtermine nach 20:00 Uhr sind möglich. Doris Nickel berät auf Wunsch auch auf Englisch.

Termin jetzt buchen Kontakt aufnehmen

Ein Erst- und Abklärungsgespräch mit 100 % Zufriedenheitsgarantie – online oder in Carlsberg.

Eine plötzliche Krise – selbst außerhalb der Geschäftszeit?

Nehmen Sie direkt Kontakt auf – alleine oder als Paar, auch kurzfristig.

Dringenden Termin anfragen

Bernd Nickel: +49 151 42482481 | Doris Nickel: +49 162 8881955
post@erlebte-paarberatung.de | Kontaktformular


Beraten Sie auch gleichgeschlechtliche Paare und LSBTIQ-Personen?

Ja, ausdrücklich. Unsere Beratung richtet sich an Paare und Einzelpersonen unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung. Wir arbeiten ohne Bewertung und ohne Normalitätsannahmen – was zählt, ist, was für Sie beide stimmig ist.

Was ist der Unterschied zwischen Paarberatung und systemischer Sexualtherapie?

Paarberatung befasst sich mit der Beziehungsdynamik insgesamt – Kommunikation, Konflikte, Nähe und Distanz. Systemische Sexualtherapie richtet den Fokus spezifisch auf Themen rund um Sexualität und sexuelle Identität. In unserer Praxis lassen sich beide Ansätze kombinieren, da Bernd Nickel für beide Bereiche zertifiziert ist.

Ist Polyamorie ein Thema, das Sie in der Beratung begleiten?

Ja. Polyamore Konstellationen stellen eigene Anforderungen an Kommunikation und emotionale Abgrenzung – wir begleiten diese Prozesse ohne Bewertung. Wer in einer polyamoren Verbindung Unterstützung sucht, ist bei uns willkommen – einzeln oder gemeinsam.

Wie diskret ist die Beratung zu sensiblen Themen wie Sexualität und Beziehungsform?

Vertraulichkeit und Diskretion haben in unserer Praxis einen hohen Stellenwert. Persönliche Inhalte aus Beratungsgesprächen werden nicht ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung weitergegeben. Mehr dazu auf unserer Seite Datenschutz und Schweigepflicht.

Kann ich auch auf Englisch beraten werden?

Ja. Doris Nickel berät auf Deutsch und Englisch auf Muttersprachenniveau – nach mehr als 15 Jahren in den USA und langjähriger Arbeit mit internationalen Klienten. Dieses Angebot ist im deutschsprachigen Raum selten und wird von englischsprachigen Paaren und Einzelpersonen in Deutschland, Europa und weltweit genutzt.

Mehr Informationen zu verwandten Themen

Sexualität und Intimität · Grundlagen der Partnerschaft · Kommunikation für Paare · Sexualberatung – unser Angebot · Alle Ratgeberthemen im Überblick

Begriffserklärungen

  • Aromantik: Eine Orientierung, bei der eine Person wenig bis kein Bedürfnis nach romantischen Beziehungen empfindet.
  • Asexualität: Sexualität spielt keine Rolle - oder Es besteht kein Bedürfnis in Bezug der Sexualität.
  • BDSM-Beziehung: Eine Beziehung, in der Praktiken wie Dominanz, Unterwerfung, Fesselung oder Disziplin eine zentrale Rolle spielen.
  • Beziehung ohne Exklusivität: Eine Partnerschaft, in der emotionale oder sexuelle Treue nicht vorausgesetzt wird.
  • Beziehungsanarchie: Ein Ansatz, bei dem zwischenmenschliche Beziehungen nicht nach gesellschaftlichen Normen bewertet oder hierarchisiert werden.
  • Beziehungsvielfalt wertschätzen: Die bewusste Anerkennung und Wertschätzung unterschiedlichster Beziehungsformen jenseits klassischer Monogamie.
  • Consensual non consent: Einvernehmliche Vereinbarung, bei der ein Rollenspiel simuliert, dass keine Zustimmung gegeben wurde – mit klaren Regeln und Vertrauen.
  • Crossdressing in der Beziehung: Das Tragen von Kleidung, die kulturell einem anderen Geschlecht zugeordnet wird, als Teil der Selbstdarstellung oder sexuellen Identität.
  • Demisexualität: Eine Orientierung, bei der sexuelle Anziehung erst nach einer emotionalen Bindung entsteht.
  • DS Beziehungen: Beziehungen mit einem dominanten und einem submissiven Part, in denen Machtunterschiede einvernehmlich gelebt werden.
  • Emotionale Exklusivität, sexuelle Freiheit: Eine Konstellation, in der emotionale Bindung exklusiv ist, aber sexuelle Kontakte mit anderen erlaubt sind.
  • Ethical Slut: Ein Begriff aus einem gleichnamigen Buch, der selbstbestimmte und ethisch geführte nicht-monogame Sexualität beschreibt.
  • Findom: Abkürzung für Financial Domination – ein Fetisch, bei dem eine Person finanzielle Kontrolle über eine andere übernimmt.
  • Genderfluid und Polygender: Bezeichnungen für Menschen, deren Geschlechtsidentität zwischen mehreren Geschlechtern wechselt oder mehrere gleichzeitig umfasst.
  • Greysexualität: Ein Spektrum zwischen Asexualität und Sexualität, mit gelegentlicher oder situativer sexueller Anziehung.
  • Intime Freundschaft: Freundschaften, die neben emotionaler Nähe auch körperliche oder sexuelle Intimität beinhalten können.
  • Jealousy Management: Strategien, um mit Eifersucht konstruktiv umzugehen – besonders in offenen oder polyamoren Beziehungen.
  • Liebe ohne Besitzanspruch: Ein Liebesverständnis, das Freiheit und Selbstbestimmung des Partners in den Vordergrund stellt.
  • Liebesfähigkeit erweitern: Die persönliche Entwicklung, offen für neue Formen von Nähe, Intimität oder Beziehung zu werden.
  • Liebesnetzwerke: Soziale Beziehungsgeflechte, in denen mehrere Liebesbeziehungen parallel bestehen und sich einander kennen.
  • Living apart together: Eine Beziehung, in der Partner eine enge Verbindung pflegen, aber in getrennten Haushalten leben.
  • Lustorientierte Beziehung: Eine Beziehung, in der die sexuelle Lust bewusst und zentraler Bestandteil ist.
  • Metamour Beziehungen: Beziehung zwischen der eigenen Partnerperson und deren Partner/in – meist ohne sexuelle Verbindung, aber mit Respekt.
  • Nicht romantische Liebe: Liebesformen ohne romantisches Begehren – z. B. tiefe platonische oder spirituelle Bindungen.
  • Pansexualität: Sexuelle Anziehung unabhängig vom Geschlecht oder der Geschlechtsidentität einer Person.
  • Petplay, Ageplay: Rollenspiele mit Tier- oder Altersrollen, bei denen Einvernehmlichkeit und Fantasie im Vordergrund stehen.
  • Platonische Intimität: Körperliche oder emotionale Nähe ohne sexuelle oder romantische Intention.
  • Polyamorie vs. offene Beziehung: Polyamorie betont mehrere Liebesbeziehungen, offene Beziehungen oft nur sexuelle Öffnung ohne romantische Bindungen.
  • Polyamory: Das Konzept, mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig, offen und ehrlich zu führen.
  • Queere Beziehungen: Beziehungen außerhalb der heteronormativen Normen – z. B. lesbisch, schwul, bi, trans, nicht-binär etc.
  • Queerplatonische Partnerschaften: Tiefe emotionale Bindungen, die platonisch sind, aber über klassische Freundschaften hinausgehen.
  • Safe Sex: Sexuelle Praktiken, die das Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten minimieren – etwa durch Kondome oder Tests.
  • Schamanische Sexualität: Ein spirituell geprägter Zugang zu Sexualität, oft mit Ritualen, Energiearbeit oder Trance verbunden.
  • Sensationsspiele: Erkundung von körperlichen Reizen wie Temperatur, Druck oder Materialien zur Steigerung der Empfindung.
  • Sexuelle Unabhängigkeit: Ein Leben oder eine Beziehung, in der die eigene Sexualität frei und selbstbestimmt gelebt wird.
  • Solo Polyamory: Polyamorie ohne primäre Partnerschaft – mit Fokus auf Selbstbestimmung und individuelle Beziehungsführung.
  • Tantra und bewusste Sexualität: Ein spiritueller Zugang zur Sexualität, der Achtsamkeit, Präsenz und energetisches Erleben betont.
  • Trans- und nicht binäre Beziehungen: Partnerschaften, in denen eine oder mehrere Personen sich außerhalb der klassischen Geschlechterkategorien verorten.
  • Vetorechte und Beziehungsregeln: Absprachen, die klare Grenzen oder Einwände in offenen Beziehungen ermöglichen.
  • Warum-nicht-monogam-leben: Reflexion über Beweggründe, traditionelle Beziehungsformen zu hinterfragen oder neue Wege zu gehen.
  • Wenn sich nur eine Öffnung wünscht: Eine Ausgangslage, in der nur ein Partner eine Öffnung der Beziehung anstrebt – mit großem Gesprächsbedarf.