Streitkultur: Richtig Streiten will gelernt sein

Vom perfekten Streitrezept

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Nicht immer ist alles eitel Sonnenschein. Selbst in der besten Partnerschaft ist eine Auseinandersetzung oder ein handfester Streit nicht immer vermeidbar – und manchmal sogar definitiv nötig! Dieser Konfrontation jedoch aus Angst vor einer Trennung lieber auszuweichen, löst das Problem nicht, sondern schafft eher neue Schwierigkeiten und unterschwelligen Druck. Doch wie funktioniert nun eine richtige Streitkultur?

Die richtige Streitkultur in Beziehungen entwickeln - Streitkultur: Richtig Streiten will gelernt sein

„Richtiges“ Streiten ist wahrhaftig nicht einfach.

Meist wird zu lange gewartet, Emotionen kochen daher beidseitig über, es hagelt Vorwürfe, Schuldzuweisungen fungieren als "As" im Ärmel. Wo viele verletzende Worte fallen, wird eher zerstört, als geklärt – unter Umständen sind hierdurch entstehende Risse in Beziehungen nicht mehr zu reparieren.

Sieg oder Niederlage? Streitkultur meint nicht "recht haben wollen"

Bei einer Auseinandersetzung geht es niemals um „recht haben“ oder „gewinnen“ – der Streit dient dem ehrlichen Austausch von Empfindungen, der Produktivität und einer möglichst einvernehmlichen Lösung. Leider haben wir die richtige Streitkultur meist nicht erlernt. Bereits in der Kindheit wird uns suggeriert, dass Streiten etwas Negatives ist. Wir sollen brav sein und uns vertragen – andernfalls folgt eine Strafe.

Streitrezept – Fortschritt ist der Weg!

Auch wenn es aufgrund starker Emotionen oder eines hitzigen Gemüts schwierig ist, einen Zustand von „Auge um Auge“ zu vermeiden, sollte das Ziel der Auseinandersetzung im Fokus bleiben.

Sie wollen sich und den Partner doch nicht zerstören, sondern einen Konsens finden, oder?
Der Versuch, den Streit kontrolliert zu steuern, lohnt sich daher!
Bleiben Sie bei sich und formulieren Sie eigene Gefühle, vermeiden Sie bösartige Du-Botschaften und denken Sie stets daran, dass Sie einen Fortschritt erreichen wollen. Sollten die Gefühle zu stark „explodieren, legen Sie eine Streitpause ein, um sich etwas zu beruhigen und die Thematik dann etwas gelassener erneut angehen zu können.

Streiten führt nicht immer zu einem Happy End

Selbst die beste Streitkultur kann einen bereits zerbrochenen Krug nicht wieder flicken. Es kann daher sein, dass Auseinandersetzungen zu der bitteren Erkenntnis führen, zukünftig getrennte Wege zu gehen. Wo Kompromisse und Einigkeit nicht mehr gefunden werden, wo Lebensziele nicht mehr zueinanderpassen, helfen auch Streitgespräche nicht weiter.

Unbewusst vermeiden Menschen daher auch aus diesem Grund den Streit – selbst wenn er noch so fair verläuft.
Die schmerzhafte Entdeckung, vertrautes, loslassen zu müssen, lässt viele in Ihrer leidigen Situation verharren. Abwarten und Tee trinken, Duldsamkeit oder Verdrängung, verbessern jedoch die Lage nicht! Vorerst gilt es jedoch, konstruktives Streiten zu lernen, anstatt sich in destruktiver Kriegsführung zu erproben. Dies wird Sie der möglichen Lösung, auf jeden Fall aber förderlichen Erkenntnissen näher bringen.


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