oder die Wahl der Qual
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Sado Maso – was ist das?
Der Begriff Sado Maso bezeichnet sexuelle Praktiken und Beziehungsdynamiken, bei denen Macht, Kontrolle, Hingabe und das bewusste Spiel mit Lust und Schmerz eine Rolle spielen. Gemeint ist damit meist Sadomasochismus, häufig eingebettet in einvernehmliche BDSM-Kontexte. Entscheidend ist: Diese Formen von Sexualität beruhen auf Freiwilligkeit, klaren Absprachen und gegenseitigem Respekt.
Viele Menschen fragen sich, was Sado Maso von Gewalt oder Missbrauch unterscheidet. Der zentrale Unterschied liegt im Einverständnis aller Beteiligten. Grenzen werden vorab geklärt, Rollen sind bewusst gewählt, und es existieren klare Stopp-Signale. Ohne Konsens handelt es sich nicht um Sado Maso, sondern um Grenzverletzung.
In Paarbeziehungen kann das Interesse an Sado Maso Fragen, Unsicherheiten oder auch Konflikte auslösen. Unterschiedliche Bedürfnisse, Scham oder Angst vor Bewertung spielen dabei oft eine Rolle. In der Paarberatung geht es nicht darum, Vorlieben zu bewerten, sondern zu klären, was für beide Partner stimmig, tragfähig und respektvoll ist.
Wenn Sado-Maso-Fantasien oder -Praktiken zu Irritationen führen oder unausgesprochen bleiben, kann dies die Beziehung belasten. Eine offene, wertschätzende Kommunikation ist daher zentral. Professionelle Begleitung kann helfen, Wünsche einzuordnen, Grenzen zu klären und gemeinsame Entscheidungen zu treffen.
Dieser Abschnitt bietet Ihnen eine sachliche Orientierung zu einem Thema, das häufig tabuisiert wird, aber in vielen Beziehungen eine Rolle spielt.
Glaubt man den zahlreichen Filmen und der Regenbogenpresse, ist die Sado-Maso-Kultur endgültig fester Bestandteil der Alltagserotik geworden. Die Lust und Befriedigung durch aktives Zufügen oder passives Erleben von Schmerz, Macht oder Demütigung, wird als Sadomasochismus bezeichnet. Ein Begriff, der sich aus Sadismus und Masochismus zusammensetzt. Umgangssprachlich sind auch Bezeichnungen wie „SM“ und „BDSM“ bekannt. Sado-Maso – Die Lust an der Qual.
Allgemeines über die Themen SM und BDSM
Wie auch immer der Begriff lauten mag – es geht letztlich um unterschiedlich ausgeprägte Varianten der Dominanz und Unterwerfung, die entweder als aktiver ausgeführt oder aber als passiv entgegennehmend erlebt werden und mit Lustempfinden in Verbindung stehen.

Was ist SM?
Zu der gesamten Thematik Sadomasochismus gehen die Meinungen weit auseinander – sowohl in der Gesellschaft als auch bei Sexualforschern und Therapeuten. Kein Wunder also, dass Betroffene sich hiermit nicht allzu leicht outen und ihre Vorliebe doch eher im Kreise Gleichgesinnter in aller Heimlichkeit ausleben.
Gegenseitige Grenzen müssen akzeptiert werden
Gänzlich unterschiedliche Sichtweisen und Bedürfnisse der Partner werfen zwar im ersten Moment Fragen und Hürden auf. Langfristig ist eine Partnerschaft und auch deren Sexualität jedoch nur dann harmonisch, wenn beide Partner sich entfalten, Grenzen kennen, diese gegenseitig akzeptieren und vollkommen authentisch ihre Vorlieben bestimmen dürfen. Eine einheitliche Lösung für eventuell auftauchende Probleme kann es daher nicht geben – die individuelle Lösungsmöglichkeit schlummert aber immer bereits in den Betroffenen selbst und will nur noch entdeckt werden!

Sadomaso
Welche Arten von Rollenverteilung gibt es beim BDSM?
Unterschieden wird zwischen Top und Bottom, Sadist und Masochist sowie Herr/Herrin und Sklave. Weiterhin gibt es noch den Swinger. Es gibt kleine, aber feine Unterschiede. Während der Herr, die Herrin den Sklaven zum eigenen Lustgewinn abrichtet, sich von ihm befriedigen lässt und dabei Lust erfährt, hat der Sadist Freude daran, dem Masochisten Schmerzen zuzufügen. Top und Bottom hingegen werden oft in der Bondage-Szene als Bezeichnung der Partner verwendet. Top ist der aktive, meist fesselnde Part, Bottom der passive.
Was bedeutet Femdom?
Wenn eine Frau die dominante Rolle übernimmt, wird das als Femidom bezeichnet. Diese Kurzform steht für Female Dominanz und sagt aus, dass die Frau dominiert. Klassisch wird eine dominante Frau auch als Domina bezeichnet, wobei das mitunter falsche Vorstellungen weckt. Viele Menschen stellen sich eine Domina als Frau in Lack und Leder vor, die mit Peitschen und Gerten einen Mann traktiert. Tatsächlich gibt es viel mehr Formen der Dominanz, körperliche Gewalt spielt dabei nicht immer eine Rolle. Dominanz kann auch psychisch ausgeübt werden. Hierdurch erfahren sowohl der dominante, als auch der devote Part ihren Lustgewinn.
Allerdings gibt es auch sogenannte Swinger. Hierbei handelt es sich um BDSM-Anhänger, die sich nicht auf eine Seite festgelegt haben. So ist es möglich, dass der Swinger bei einer Session die Oberhand behält, während er bei der nächsten Session selbst devot ist.
Die Verantwortung von Herrin/Herr und Sklavin/Sklave
Entgegen der weitverbreiteten Annahme liegt die Verantwortung nicht allein beim dominanten, sadistischen Partner, sondern ist gleichermaßen auf beide Personen verteilt. Grundsatz jeder BDSM-Session ist die Einwilligung beider Parteien. Hierfür muss vorausgesetzt sein, dass beide Personen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und imstande sind, Entscheidungen zu treffen. Der sadistisch-dominante Partner hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Züchtigungen keine Gesundheitsgefährdung nach sich ziehen. Hierfür benötigt er ein breites Wissen bezüglich der Anatomie, Physik und Kraftverhältnisse. So müssen Fesseln beispielsweise so angelegt werden, dass keine dauerhaften Nervenschäden oder Narben entstehen. Auch der Einsatz von Schlagstöcken und ähnlichen Spielzeugen muss kontrolliert erfolgen und darf keine schweren, medizinischen Auswirkungen haben.
Der masochistisch-devote Partner hingegen muss auf seine eigenen Bedürfnisse hören und in der Lage sein zu kommunizieren, wenn ihm etwas nicht passt. Er muss die Fähigkeit besitzen, seine psychische Stabilität einzuschätzen und eine Session immer dann abzubrechen, wenn Gefahr für die seelische oder körperliche Gesundheit droht.
Ist die Sadomaso Kultur endgültig fester Bestandteil der Alltagserotik geworden?
Allgemeines über die Themen Sado-Maso und BDSM

Sado Maso was ist das?
Auszug aus der Wikipedia: BDSM ist die Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden. Der Begriff umfasst eine Gruppe von sexuellen oder sexualisierten Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselspielen in Zusammenhang stehen. „BDSM“ ist ein mehrschichtiges Akronym, das aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ gebildet wird. Der Begriff entstand zunächst in den 1990er-Jahren in der Alltagskultur und wird inzwischen auch in der wissenschaftlichen Literatur verwendet.
Wie auch immer der Begriff lauten mag – es geht letztlich um unterschiedlich ausgeprägte Varianten der Dominanz und Unterwerfung, die entweder als aktiver Gebender ausgeführt oder aber als passiv Entgegennehmender erlebt werden und mit Lustempfinden in Verbindung stehen.
Zu der gesamten Thematik Sadomaso gehen die Meinungen weit auseinander – sowohl in der Gesellschaft, wie als auch bei Sexualforschern und Therapeuten. Kein Wunder also, dass Betroffene sich hiermit nicht allzu leicht outen und ihre Vorliebe doch eher im Kreise Gleichgesinnter in aller Heimlichkeit ausleben.
Keine Anerkennung von sadomasochistischen Neigungen.

Sado-Maso
Eine Wertung oder Verurteilung derer, die sich zu ihrer sadomasochistischen Neigung bekennen und diese auch leben, ist grundsätzlich fehl am Platze. Eine einvernehmlich gelebte sexuelle Vorliebe für sadomasochistische Praktiken gehört in aller Regel zu einer nicht seltenen Ausprägung der individuellen Sexualität und sollte jedem Menschen wertfrei zugestanden werden. Selbst wenn die Lust an Macht und Ohnmacht oder Schmerz für andere nicht nachvollziehbar sein mag.
Es gibt unendliche Studien zum Thema Sado-Maso, psychoanalytische Ansätze zu Ursachen und Entstehung, wie auch Einstufungen im Sinne eines Krankheitsbildes.
Erlaubt ist, was gefällt
Wirklich belegbar ist jedoch noch keine dieser Erkenntnisse und letztlich gilt auch hier die Regel: „Erlaubt ist, was gefällt und niemandem Schaden zufügt. Jeder Betroffene sollte in diesem Fall ehrlich mit sich selbst umgehen, sich der Aufgabe stellen und entsprechend ausgerichtete, professionelle Hilfe suchen – eine wirkliche Befreiung ohne Zwang und Leidensdruck ist das Ziel!
Wenn Sadomasochismus zum Problem wird, besteht Handlungsbedarf
Auch wenn die Neigung und Vorliebe das eine zum Problem des anderen wird, besteht Handlungsbedarf – im Übrigen nicht nur beim Sado-Maso. Sich einer Vorliebe des Partners zu unterwerfen, diese im vermeintlichen Einverständnis zu teilen, nur um dem anderen zu gefallen, ist Betrug an sich selbst und genaugenommen auch am Gegenüber.
Was ist Sado-Maso und BDSM?
Quelle: https://www.erotikinsider.com/was-ist-bdsm / gelesen am 6. Juli 2019
Erst einmal, wofür die vier Buchstaben eigentlich stehen. Die BDSM-Abkürzung bedeutet nichts anderes als Bondage & Disziplin, Domination & Submission sowie Sadismus & Masochismus. Es handelt sich um eine Form der sexuellen Lustgewinnung, die jedoch sehr breit gefächert ist und sich nicht auf gewisse Praktiken beschränken lässt.
Sadomaso-Sex, BDSM-Sex, wird zumeist in Sessions praktiziert. Eine solche Session kann über mehrere Stunden oder gar Tage andauern. In vielen Fällen hat die Praktizierung von Sado-Maso und BDSM nichts mit fehlender Gleichberechtigung im Alltag zu tun!
Es ist denkbar, dass der masochistische Part im Alltag die tragende Rolle spielt, sich aber bei der Ausübung von Sexualität dem Partner unterwirft. BDSM ist auch nicht immer in Verbindung mit körperlichen Schmerzreizen zu sehen. Viele Paare praktizieren andere Formen der Dominanz, auch ohne den Einsatz von Folterinstrumenten.
Ein gutes Portal, um sich weitergehend über BDSM zu informieren, ist bound-n-hit.com.
Die Seite wird von Lady Julia betrieben, die selbst BDSM praktiziert.




