Der Partner als Spiegel : Über die Abstinenz der Objektivität

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

Die Sache mit dem Spiegel in einer Partnerschaft

Wer sich die nachfolgende Tatsache mit dem Spiegel bewusst macht, hat größere Chancen auf eine erfüllende Partnerschaft. Also lohnt es sich, den Text auf dieser Seite mit einiger Aufmerksamkeit zu lesen und vielleicht daraus ein paar wesentliche Punkt für die eigene Partnerschaft oder alle noch Folgenden herauszufiltern. Die Erkenntnisse lassen sich auf alle Bereiche des Lebens übertragen.

Der Spiegel. Ein Erklärungsversuch

Stellen Sie sich alle Menschen, mit denen Sie heute bereits Umgang hatten, als Körper vor, die statt einem Kopf einen Spiegel auf dem Hals tragen. Wenn Sie also mit einer dieser Spiegelpersönlichkeiten sprechen, sehen Sie dabei nur sich selbst, Ihre Mimik und Gestik, jedes Augenzucken und jeden Blick, der sich vielleicht ganz ungewollt einstellt.
Viele Wissenschaftler sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die objektive Realität gar nicht existiert. Das bedeutet gleichermaßen, es gibt auch keine Trennung zwischen Ihrer persönlichen Innenwelt und dem, was Sie von außen wahrnehmen. Innen und außen sind eins. Noch weiter gedacht hat das zur Konsequenz: Wenn Sie sich über Ihren Partner ärgern, dann ärgern Sie sich im Grunde über sich selbst. Das zu erkennen und anzunehmen, erfordert Mut.

Zwei Augenpaare sehen immer zwei verschiedene Welten

Diese Theorie lässt sich am besten mit der Erfahrung bestätigen, dass zwei Augenpaare immer zwei verschiedene Realitäten sehen. Stellen Sie zwei Menschen vor ein- und dasselbe Bild und Sie werden ganz unterschiedliche Dinge daran wahrnehmen. Wenn zwei Personen über eine dritte Person sprechen, kann der eine Sympathie bekunden und der andere absolute Ablehnung. Es kann zwischen zwei Menschen keinen absoluten Konsens geben, weil es eine klare Trennung zwischen Du und Ich nicht gibt.
Was bedeutet das für unser Leben, für unsere Beziehungen?
Es bedeutet, dass man selbst unendlich mächtig ist und alles verändern kann, was man verändern will. Mit dem Unterschied, dass man einfach dazu sich selbst verändern muss. Das Gelingen einer Partnerschaft hängt also in erster Linie nur von Ihnen selbst ab. Wenn Sie etwas an Ihrem Partner stört, dann ändern Sie sich selbst. Sie halten mit dieser Wahrnehmung ein ziemlich scharfes Schwert in der Hand, mit dem Sie aus Ihrer Opferrolle heraustreten und Ihr eigenes Bewusstsein in die Verantwortung nehmen.

 
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Bernd Nickel Systemischer Berater Mitglied im Berufsverband DGSF und VFP
 

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Bernd Nickel
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