Von Mann zu Mann aus guten Gründen
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Von Mann zu Mann – jenseits von Rollenbildern und Erwartungen
Viele Männer stellen sich im Laufe ihres Lebens die Frage, was Männlichkeit heute eigentlich bedeutet. Zwischen tradierten Rollenbildern, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Bedürfnissen entsteht nicht selten Verunsicherung. Stärke, Durchsetzungsfähigkeit und Kontrolle werden gefordert, während gleichzeitig emotionale Offenheit und Anpassungsfähigkeit erwartet werden.
„Von Mann zu Mann“ meint einen Beratungsraum ohne Bewertung, ohne Belehrung und ohne Ideale, denen man entsprechen muss. Es geht nicht darum, einem bestimmten Bild von Männlichkeit gerecht zu werden, sondern die eigene Haltung zu klären. Maskulin ist nicht, wer funktioniert oder Erwartungen erfüllt, sondern wer Verantwortung für sich, sein Handeln und seine Beziehungen übernimmt.
In diesem Rahmen können Männer ehrlich hinschauen: auf innere Konflikte, auf Rückzug oder Überforderung, auf Nähebedürfnisse und Grenzen. Ziel ist Klarheit – darüber, wer Sie sind, wofür Sie stehen und wie Sie Partnerschaft auf eine für Sie stimmige Weise gestalten möchten.
Mann zu Mann
Die meisten Männer (nicht alle!) sind zwar aufgrund ihrer biologischen Ausstattung stärker als Frauen, aber unwillig zuzuschlagen. Frauen, die gerne beides hätten, den maskulinen Mann und den Beschützer, denen muss man leider sagen: Beides geht nicht! Was macht einen Mann zum Mann und was bedeutet es als Mann, maskulin zu sein?
Was bedeutet es als Mann, maskulin zu sein?
Aber was macht ihn denn aus, den Mann? Welcher Mann nimmt sich Zeit, schafft Freiräume, sucht Gesprächspartner, um sich über sein Mann-Sein bewusst zu werden? Welche Rolle nimmt man ein als Bruder, Vater, Ehemann oder Partner? Wird Männlichkeit wertgeschätzt? Was ist männliche Sexualität, was Stärke, Empfindsamkeit, was sind männliche Bedürfnisse, Gefühle oder auch Ängste?
Meist fehlt Männern ein geschützter und achtsamer Raum
Männern fehlen meistens auch andere Männer, mit denen sie sich über diese Themen ehrlich und offen austauschen können. Ein Raum, in dem man weder verletzt wird oder verletzlich wirkt, wenn man sein Innenleben offenbart. Seit nunmehr 20 Jahren begleite ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Ich beobachte eine allmähliche Veränderung im Kontakt zwischen Frauen und Männern. Frauen gewinnen an Stärke und Durchsetzungskraft. Sie entwickeln ihre als „eigentlich typisch männlich“ geltenden Eigenschaften.
Ist Harmonie und Emotionalität wirklich maskulin?
Gleichzeitig entdecken Männer Themen wie Emotionalität und Harmonie, Ruhe und Einfühlungsvermögen – „typisch weiblich“, könnte man meinen. Auf den ersten Blick müsste dies zu mehr Annäherung und Verständnis zwischen beiden Geschlechtern führen. Doch in der Praxis zeigt sich eine tiefe Verunsicherung. In vielen Partnerschaften leiden Männer unter emotionaler Abhängigkeit oder ziehen sich in die Einsamkeit zurück. Lösungen zu finden, ist in einer Runde, die ausschließlich aus Männern besteht, oft einfacher.
Konkurrenzdenken und Machtgehabe, das Zur-Schau-Stellen der eigenen Person hört schnell auf, wenn man authentisch direkt über persönliche Dinge redet – unter Männern. Gleichzeitig ist die Hemmschwelle klar definiert: Männer fürchten, als schwul zu gelten, wenn sie ihre Männerfreundschaften intensiv pflegen. Wenn zwei Frauen „beste Freundinnen“ sind, denkt in der Regel niemand an derartige Dimensionen. Warum also bei Männern? Man sieht: Hier besteht – auch gesellschaftlich – Handlungsbedarf.
Wann ist ein Mann maskulin? – Wann ist ein Mann wirklich maskulin?
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