Verlustängste – eine Beziehungsblockade

„Ich will dich nicht verlieren“

Verlustängste können eine Beziehung stark belasten und sogar zerstören. Wie entstehen sie, wie äußern sie sich und wie kann man sie überwinden? In meinem Artikel „Verlustängste – eine Beziehungsblockade“ gehe ich diesen Fragen auf den Grund und gebe Tipps, wie man eine gesunde und glückliche Partnerschaft führen kann … Verlustängste blockieren Beziehungen. Die Furcht vor Trennung dominiert, führt zu Kontrollverhalten. Gemeinsam lösen wir Ängste und befreien den Lebensfluss.

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Grundsätzlich sind Ängste etwas völlig Normales. Von jeher haben sie uns vor Situationen bewahrt, die lebensbedrohliche Folgen haben können. Dennoch sind Ängste nicht immer gute Ratgeber, da sie uns in einer vermeintlich hilflosen Position halten, die den befreiten Lebensfluss blockiert. Dies gilt auch für Verlustängste, die in Partnerschaften zu einer echten Beziehungsblockade werden können.

Wenn die Verlustangst vor Trennung dominiert

VerlustängsteVerlustängste sind ein starkes Gefühl bei den Betroffenen. Ständig geistert der Gedanke durch den Kopf, der Partner könne sich trennen wollen, man genüge ihm nicht oder sei nicht attraktiv und interessant genug. Auch wenn der Kopf sagt, die Angst sei grundlos, kann der Bauch sie nicht per Knopfdruck abstellen. Meist wird dann nach angeblicher Sicherheit gesucht, indem der Partner nicht mehr aus den Augen gelassen wird, es wird überwacht, kontrolliert und regelrecht „geklammert“.

Der Gefühlskreisel wird zum Teufelskreis

Dieses Verhalten engt den Partner natürlich vehement ein und ist schier erdrückend, er geht in den Rückzug – was zu noch mehr Verlustängsten führt und im schlimmsten Fall genau das bewirkt, was befürchtet wurde. Der Teufelskreis ist eröffnet.

Woher kommt diese Angst vor Verlusten in der Partnerschaft?

Die Gründe können sehr unterschiedlich sein, haben jedoch gemeinsam, dass alle Betroffenen nie unverkrampft in eine Beziehung gehen und ständig „auf der Hut“ sind. Manchmal führt ein schwerer und noch unverarbeiteter Verlust in der Kindheit zu bleibenden Verlustängsten.

Auch ein nicht ausgeprägtes Selbstwertgefühl führt zu dieser Form von Angst – ohne den Partner fehlt der emotionale Halt und die Orientierung, ein Gefühl von Minderwertigkeit und Wertlosigkeit steht im Vordergrund. Die Überzeugung, nicht liebenswert zu sein, oder zu versagen, erhält somit noch mehr Futter. Höchste Zeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen und Selbstwert, wie auch Selbstliebe, in die gesunde Wachstumsphase zu schicken!

Haben auch Sie Angst vor Verlusten und Liebeskummer?

Wird die Verlustangst so quälend, dass Sie Probleme haben, den Alltag zu bewältigen oder beginnen Sie, alles zu tun, um Ihren Partner nicht zu verlieren? Mit dieser Form der Selbstaufgabe provozieren Sie verheerende Folgen für Ihre Beziehung – und für Ihr eigenes Wertgefühl, das dadurch allenfalls weiter absinkt.
Ihr Partner wird an Ihren Ängsten nichts ändern können, auch wenn er in jeder Sekunde bei Ihnen wäre und Sie, auf Händen trägt. Daher mein Tipp an alle Betroffenen: Setzen Sie sich mit dieser Thematik im Rahmen einer professionellen, systemischen Beratung auseinander.

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