Alles für Einen - Angst, sich aufzugeben

Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung

Angst sich aufzugeben

Alles nur für den Einen - die Angst, sich aufzugeben

Jeder verliebte und liebende Mensch schwelgt in Begeisterung und emotionalen Höhenflügen. Der Partner ist Thema Nummer Eins und man würde alles für ihn tun.
Wirklich alles?
Natürlich ist es normal, dem Partner gefallen zu wollen. Und ebenso normal ist der Wunsch, dieses Glück möge ewig bestehen bleiben.
Wenn jedoch starke Ängste ins Spiel kommen, den Partner zu verlieren, gerät die Normalität des Gefühlslebens unter Umständen in eine ungesunde Schräglage.
Verständlich, dass viele Menschen befürchten, in diese Falle zu tappen!
Sie auch?

Hingabe oder (Selbst)Aufgabe?

Sich der Liebe hinzugeben, ist die eine Sache. Sich für den Partner aufzugeben, eine ganz andere.
Leider begehen jedoch sehr viele Liebende genau diesen Fehler.
Sie leben und fühlen nur noch für diesen einen Menschen und verlieren sich selbst – mit allen Aktivitäten, eigenen Bedürfnissen und ehemals wichtigen Prioritäten.
Entweder tun sie dies aus eigenem Entschluss und hoffen, dem Partner hierdurch zu gefallen und ihn an sich binden zu können, oder aber sie folgen der Erwartungshaltung ihres Partners, sich für ihn und seine Bedürfnisse völlig aufzuopfern.

Sich aufgeben – und nichts gewinnen

Das Ergebnis ist niederschmetternd.
Egal, ob die Selbstaufgabe freiwillig oder auf Verlangen entsteht – sie führt zu eigenem Unglück und einer ebenso unglücklichen Beziehung.
Das entstehende Ungleichgewicht vergiftet die eigentlich als Liebesgeschichte gestartete Beziehung jedoch noch mehr, als vermutet.
Eine subtile Dominanz-Verteilung entsteht – in gewisser Weise beidseitig. Ein Partner gibt sich auf, der Andere genießt eventuell kurzfristig diese „Chefposition“, wird jedoch mit dem Vorwurfs-Joker „Ich hab ja schließlich alles für dich getan“ wiederum unter Druck gesetzt.

Ein Mensch, der sich selbst für einen anderen aufgibt, ist langfristig wenig reizvoll.
Nichts ist daher anziehender, als ein Partner, der sich seiner selbst bewusst ist, über ein ausgeglichenes Selbstwertgefühl verfügt und seine eigenen Interessen, Aktivitäten und Ziele wertschätzt!
Liebe bedeutet, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Sich der Liebe gemeinsam hinzugeben, aber sich selbst zu erhalten. Wenn diese gesunde Eigenständigkeit funktioniert, sind Dominanz und Abhängigkeit nicht möglich.
Wenn Sie also aus Angst vor Selbstaufgabe lieber in die Beziehungsflucht gehen, haben Sie bereits eine weitere Angst in Ihr Leben eingeladen – die Bindungsangst.

Bleiben Sie reizvoll – und Sie selbst!

Meine systemische Beratung unterstützt Sie, sich Ihrer Angst zu stellen, Selbstwert-Defizite zu entlarven und Ihre eigene Stärke zu fördern. Die Entscheidung und Kraft, auch in der Zweisamkeit ganz Sie selbst zu bleiben, liegt nur in Ihnen selbst – ich stehe Ihnen zur Seite!
Werden Sie Regisseur und nicht gefährdetes Opfer, nähren Sie Ihren Selbstwert, nur dann können Sie gelassen und in freier Zweisamkeit Größerem folgen – der Liebe.

Geben Sie also weder die Lust auf das Liebesglück, noch Ihre Eigeninitiative auf.

Sie möchten mehr erfahren?
Setzen Sie den ersten Schritt für Ihr eigenes Glück und nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu mir auf!
Benutzen Sie dafür das Kontaktformualar. Sie erreichen es mit einen Klick auf die Schaltfläche unter diesem Text
Gerne beantworte ich Ihre Fragen und biete Ihnen einen ersten Gesprächstermin an.

Ich freue mich auf Sie!
Ihr
Bernd Nickel
Systemischer Berater
Mitglied im Berufsverband DGSF

Neuen Kommentar schreiben

Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
 
Kontakt
Adresse Grünstadt
Brennofenpfad 6
67269 Grünstadt
 
Adresse Carlsberg
Am Talhaus 10
67316 Carlsberg
 
Telefon
06359/92 97 166
 
Mobil
0177/28 23 663
 
 
Email
infoaterlebte-paarberatung.de (E-Mail.)
 
mehr erfahren
 
Bernd Nickel Systemischer Berater Mitglied im Berufsverband DGSF und VFP

Bernd Nickel (Autor)

zertifizierter systemischer Paartherapeut, Paarberater, Paarcoach,
Mitglied in den Berufsverbänden DGSF und VFP