Ursprung und Hintergrund der Eifersucht

Manche Menschen reagieren eifersüchtiger als andere

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Wie entsteht Eifersucht? Die Angst vor dem Verlust der Liebe des Partners entsteht, wenn wir unser Selbstwertgefühl völlig von der Zuwendung und ausschließlichen Aufmerksamkeit des Partners abhängig machen. Eifersucht tritt besonders häufig bei Personen auf, die in ihrer Kindheit ein ungenügendes Maß an Elternliebe empfangen haben. Sie haben ihren eigenen Wert nicht erfahren und erlernt, zweifeln stets an ihrer Attraktivität, Wertigkeit, sowie eigenen Potenzialen.

Warum reagieren manche Menschen eifersüchtiger als andere?

Wer sich selbst schätzt und an sich glaubt, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist und sich selbst liebevoll annimmt, ist weniger empfänglich für Eifersucht und hat weniger Verlustängste.
Diese Menschen haben in ihrer Kindheit gelernt, sich von der Meinung Anderer weniger abhängig zu machen und ihren Wert nicht danach zu bemessen, wie beliebt sie bei Anderen sind.
Sie haben das Wissen und die Kraft, selbst für ihre Zufriedenheit zu sorgen.
Stark eifersüchtige Menschen hingegen brauchen die Bestätigung von außen und fühlen sich selbst nie vollkommen.

Mann und Frau – gleiche Eifersucht?

Eifersucht befällt Männer und Frauen - doch die Unterschiede sind groß.
Forscher konnten nachweisen, dass Frauen auf Anzeichen emotionaler Untreue viel empfindlicher reagieren, als auf Indizien für sexuelles Fremdgehen.

Das Verhalten führten die Wissenschaftler lange auf die Rollenbilder der menschlichen Frühgeschichte zurück. Demnach sei es für den Mann evolutionär von großer Bedeutung gewesen, dass seine Frau ihm sexuell treu bleibt, um sicherstellen zu können, dass er der Erzeuger des Kindes ist, für das er sorgt.
Frauen wiederum haben nach diesem Erklärungsmuster vor allem Interesse an der emotionalen Treue des Partners, damit er als Versorger erhalten bleibt.

Mittlerweile aber kommen Wissenschaftler zu einer etwas anderen Erklärung.

An Unterschieden zwischen männlicher und weiblicher Eifersucht zweifeln sie nicht - wohl aber daran, dass sie evolutionäre Gründe haben.
Die Forscher vermuten, dass die Art der emotionalen Bindung zwischen Paaren eine weitaus größere Rolle spielt, als evolutionäre Faktoren.
Sie fanden heraus, dass Menschen, die ihre Eigenständigkeit nicht aus den Augen verlieren, stärker auf einen sexuellen, als auf einen emotionalen Seitensprung ihres Partners reagieren. Umgekehrt seien die Probanden mit emotional abhängiger Bindung an ihren Partner, schockierter gewesen, wenn dieser sich emotional entfernte.

 

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