Ökonomie in der Partnerschaft

Die Kosten-Nutzen-Rechnung innerhalb der Liebesbeziehung

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Früher wurden Ehen aus rein ökonomischen Gesichtspunkten eingegangen. Frauen brauchten eine wirtschaftliche Absicherung, Männer eine Frau für den Haushalt. Heute werden klassische Partnerschaften auf den ersten Blick nicht mehr t aus ökonomischen Beweggründen heraus eingegangen. Allerdings hat Ökonomie auch nicht immer nur etwas mit Bargeld zu tun. Lassen Sie uns dieses Thema Ökonomie in der Partnerschaft an dieser Stelle näher beleuchten.

Partnerschaft & Ökonomie: Ein Blick zurück in die Geschichte

Blickt man ein ganzes Stück in der Geschichte zurück, dann wurden Partnerschaften ausschließlich aus finanziellen Gründen eingegangen. Es gab einen Verdiener und einen Partner, der die Kinder und den Haushalt organisierte. Dazu musste man sich nicht einmal besonders sympathisch sein. Ehen wurden eingegangen, weil die Äcker der Väter nebeneinander lagen oder weil es eben ums reine Überleben ging.

Das ist in unseren heutigen Zeiten anders. Männer und Frauen können sich auf Augenhöhe begegnen. Der eine ist nicht pauschal darauf angewiesen, vom anderen versorgt zu werden. Frauen machen selbst Karriere und müssen keinen Ehevertrag mehr unterschreiben, um Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Auf der anderen Seite nehmen auch Männer Erziehungsurlaub und schieben den Kinderwagen durch den Stadtpark. Partnerschaften werden aus dem Motiv der Liebe heraus eingegangen.

Romantische Liebe existiert nur am Anfang der Partnerschaft

Das klingt zunächst romantischer als die Beziehungen der Vergangenheit, die allein aus wirtschaftlichen Beweggründen eingegangen wurden. Allerdings möchte ich behaupten, dass eine romantische Liebe, wenn überhaupt, lediglich ganz am Anfang einer Partnerschaft existiert. Das Symbol der rosaroten Brille zeigt, dass man das Gegenüber nur positiv wahrnimmt. Er scheint keine Fehler zu haben und uns rundum angenehm zu sein. Dann kommt aber der Moment, in dem die Phase der Verliebtheit vorübergeht und erste Erkenntnisse darüber aufkeimen, dass es doch keine 100 % sind, die der Partner erfüllt. Spätestens jetzt entsteht (unbewusst) die Überlegung des Kosten-Nutzen-Faktors. Gefolgt von der Frage „Bringt mir mein Partner noch so viele Vorteile und so viel Nutzen, dass ich seine Macken akzeptieren oder diese mit positiver Ignoranz übersehen kann?“

Die Partnerschaft als immaterieller Besitz

Bei diesen Überlegungen geht es nicht – vorrangig – um materielle Güter wie eine gemeinsame Wohnung oder andere wirtschaftliche Vorzüge einer Partnerschaft. Es geht vielmehr um immateriellen Besitz wie der Schutz vor Einsamkeit, Nähe und Sicherheit. Kann der Partner noch genug davon bieten, dass die Strapazen der Partnerschaft aufgewogen werden können?

Welche Auswirkungen hat die Kosten-Nutzen-Rechnung heute auf die Beziehung?

Sobald sich der ursprüngliche Nutzen einer Partnerschaft aufgelöst hat, muss entweder nach einem neuen Nutzen gesucht werden oder man wird sich trennen. Eine leidenschaftliche Liebe kann nicht auf Dauer leidenschaftlich bleiben. Daher haben partnerschaftliche oder freundschaftliche Beziehungen die wesentlich besseren Aussichten auf eine Langzeitbeziehung, da ihr Nutzen weniger flüchtig ist.

Ein Beispiel für die Ökonomie in Partnerschaften

Die Partnerin ist immer der initiierende Teil, wenn es in der Beziehung um Zärtlichkeiten und Liebesbekundungen geht. Sie kuschelt sich auf der Couch an ihren Partner, und auch bei Umarmungen und Küssen geht die Initiative allzeit von ihr aus. Sie gibt, er nimmt. Hier entsteht also ein ökonomisches Ungleichgewicht, denn auch Zärtlichkeiten sind Arten von Gütern in einer Partnerschaft. Jetzt ist es aber möglich, ein Gegengewicht zu schaffen. Vielleicht ist der Partner dafür der gebende Teil in der Leidenschaft und verwöhnt seine Frau in sexueller Hinsicht mehr. In jedem Fall sollte es in dieser Beziehung einen ökonomischen Ausgleich geben, damit sie Chancen auf eine Dauerhaftigkeit hat.

Es ist wichtig, dass Ihnen diese wirtschaftlichen Prozesse in Ihrer Partnerschaft bewusst sind, um daran arbeiten zu können.

Glück als ökonomisches Gut in der Beziehung

„Wir sind nicht auf der Erde, um glücklich zu sein.“

Das Ziel jeder Lebensform auf dieser Erde ist das Überleben. Man könnte davon ausgehen, dass uns Glücksmomente dazu dienlich sind, uns anzutreiben und unsere Überlebenschancen zu verbessern. Glück ist also ein rein ökonomisches Gut, dass unser Dasein sichert.  Aus diesem Grund schmecken uns Nahrungsmittel und aus diesem Grund haben wir auch an Sexualität Freude. Glück muss aber auch wieder vorbeigehen, damit die Rechnung aufgeht. Denn wer sich vor lauter Glücksrausch kopfüber von einer hohen Brücke stürzt, der hat nicht die besten Aussichten auf die Erhaltung seiner Art.

Ziel dieser Ausführung ist es, Ihnen das Thema Ökonomie in der Partnerschaft näherzubringen um ein Bewusstsein über den Kosten-Nutzern-Faktor Ihrer Beziehung zu entwickeln.

Seo-Optimiert, K. Winkler 09. April 2021

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