Fachpraxis für systemische Paarberatung und systemische Sexualberatung
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Willkommen auf der Seite Datenschutz & Schweigepflicht | Paarberatung Nickel. Wer über Beziehungskrisen, Sexualität oder Trennung spricht, braucht einen Rahmen, der wirklich schützt – nicht nur dem Namen nach. Hier erfahren Sie, was Schweigepflicht und Diskretion in unserer Praxis konkret bedeuten.
Inhalt dieser Seite: Datenschutz & Schweigepflicht | Paarberatung Nickel
- Schweigepflicht auf ärztlichem Niveau
- Gilt über den Tod hinaus
- Auch gegenüber dem eigenen Partner
- Bestellpraxis: strukturelle Diskretion
- Fairness im Paarsetting
- Online-Beratung und technische Vertraulichkeit
- Datenschutz nach DSGVO
- Grenzen der Schweigepflicht
- Häufige Fragen
Schweigepflicht auf ärztlichem Niveau
Als Mitglieder der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie) unterliegen wir einer Schweigepflicht, die der ärztlichen Schweigepflicht rechtlich gleichgestellt ist.
Das ist kein Versprechen guten Willens. Es ist eine verbindliche Berufspflicht. Was Sie uns anvertrauen – persönliche Schilderungen, Beziehungskonflikte, sexuelle Themen, Krisen, biografische Hintergründe – wird nicht an Dritte weitergegeben. Ohne Ausnahme, ohne Ermessensspielraum.
Informationen werden ausschließlich mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung der betroffenen Person weitergegeben – und nur in dem zugestimmten Umfang.
Gilt über den Tod hinaus
Die DGSF-Schweigepflicht endet nicht mit dem Tod – weder dem Tod des Klienten noch dem des Therapeuten. Das ist ein Punkt, der die systemische Beratung von vielen anderen Beratungsangeboten unterscheidet.
Für den Fall von Krankheit, Unfall oder Tod des Therapeuten ist der Schutz persönlicher Daten und vertraulicher Inhalte organisatorisch abgesichert. Somit bleibt auch unter diesen Umständen vertraulich, was vertraulich ist.
Auch in Supervision, Intervision und Weiterbildung – die zur Qualitätssicherung verpflichtend sind – werden Fälle ausschließlich vollständig anonymisiert besprochen. Keine Namen, keine identifizierenden Details.
Auch gegenüber dem eigenen Partner
Ein Punkt, der selten so klar ausgesprochen wird: Kommt ein Partner alleine zu uns, gilt die Schweigepflicht auch gegenüber dem anderen Partner.
Wir dürfen
- nicht bestätigen, dass jemand bei uns war.
- keine Inhalte nennen.
- keine Termine erwähnen.
Das ist keine Frage des Ermessens – es ist Teil unserer professionellen Verpflichtung.
Für Menschen, die in exponierten beruflichen oder gesellschaftlichen Positionen leben, ist das oft der entscheidende Punkt. Sie können sich an uns wenden, ohne dass ihr Umfeld, ihr Arbeitgeber oder ihr Partner davon erfahren muss.
Bestellpraxis: strukturelle Diskretion
Unsere Praxis ist eine Bestellpraxis. Termine werden einzeln und ohne Überschneidung vergeben. Es gibt keinen offenen Praxisbetrieb mit wechselnden Klienten im Wartebereich.
Wer zu uns kommt, begegnet hier niemandem. Das ist keine Absichtserklärung – es ist durch die Organisationsform strukturell ausgeschlossen.
Viele Klienten reisen bewusst von weiter her an. Nicht weil es in ihrer Stadt kein Angebot gäbe, sondern weil räumliche Distanz ein zusätzlicher Schutz ist. Diese Entscheidung begegnen wir mit Respekt und ohne weitere Fragen.
Fairness im Paarsetting
Im Paarsetting arbeiten wir allparteilich. Wir schlagen uns nicht auf eine Seite und verwalten keine verdeckten Loyalitäten.
Wenn im Verlauf eines Beratungsprozesses Einzelgespräche stattfinden, klären wir den Rahmen vorab transparent. Unser Ziel ist nicht, Informationen zu sammeln — sondern Verständigung, Klärung und tragfähige Entscheidungen zu fördern.
Online-Beratung und technische Vertraulichkeit
Auch bei Online-Terminen gilt derselbe Schutz. Wir nutzen Lösungen, die für professionelle Beratung geeignet und datenschutzkonform sind.
Technische Sicherheit und menschliche Sorgfalt gehören für uns zusammen. Wir empfehlen auch unseren Klienten, für Online-Gespräche einen Ort zu wählen, an dem ungestört und ungehört gesprochen werden kann.
Datenschutz nach DSGVO
Wir erheben ausschließlich Daten, die für Kontaktaufnahme, Terminorganisation, Beratung und Abrechnung notwendig sind. Dazu gehören Name, Kontaktdaten und von Ihnen freiwillig mitgeteilte Anliegen.
Ihre Daten werden nicht zu anderen Zwecken verwendet als zu denen, für die sie erhoben wurden. Es gelten die Grundsätze der Datenminimierung, Zweckbindung und Vertraulichkeit.
Alle weiteren rechtlichen Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Grenzen der Schweigepflicht
Vertraulichkeit ist der Regelfall. Es gibt gesetzlich geregelte Ausnahmen – diese sind eng definiert und selten. Sollte eine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung bestehen, wäre dies kein willkürlicher Schritt, sondern an klare rechtliche Vorgaben gebunden.
Im normalen Beratungsalltag gilt ohne Einschränkung: Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung geben wir keine Informationen weiter.
Häufige Fragen zu Schweigepflicht und Datenschutz
Ist die Schweigepflicht in der Paarberatung genauso streng wie beim Arzt?
Ja. Als DGSF-Mitglieder unterliegen wir einer Schweigepflicht, die der ärztlichen rechtlich gleichgestellt ist. Sie gilt uneingeschränkt für alle Inhalte, die im Rahmen einer Beratung besprochen werden – und über den Tod hinaus.
Erfährt mein Partner, dass ich alleine bei Ihnen war?
Nein. Die Schweigepflicht gilt auch gegenüber dem anderen Partner. Wir dürfen nicht bestätigen, dass jemand bei uns war — weder über Inhalte noch über Termine noch über die Tatsache eines Gesprächs. Das ist Teil unserer beruflichen Verpflichtung, nicht eine Frage des Ermessens.
Begegne ich in der Praxis anderen Klienten?
Nein. Unsere Praxis ist eine Bestellpraxis. Termine werden ohne Überschneidung vergeben. Zufällige Begegnungen im Wartebereich sind durch die Organisationsform ausgeschlossen.
Was passiert mit meinen Daten, wenn der Therapeut erkrankt oder stirbt?
Der Schutz persönlicher Daten und vertraulicher Inhalte ist auch für diesen Fall organisatorisch abgesichert. Die Schweigepflicht gilt ausdrücklich über den Tod des Therapeuten hinaus.
Gilt Vertraulichkeit auch bei Online-Beratung?
Ja. Für Online-Termine gelten dieselben Regeln wie für Präsenzgespräche. Wir nutzen datenschutzkonforme Lösungen und achten auf einen geschützten technischen Rahmen. Wir empfehlen auch Ihnen, einen Ort zu wählen, an dem Sie ungestört sprechen können.
Jetzt Unterstützung holen
Wenn Sie vor einem ersten Termin Fragen zur Vertraulichkeit oder zum Ablauf haben, sprechen Sie uns direkt an. Im Erst- und Abklärungsgespräch können wir gemeinsam klären, ob unsere Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen und Ihrem Sicherheitsbedürfnis passt.
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Alle Beratungen unterliegen unserer Zufriedenheitsgarantie.


