Eheberatung
Beratung im Bereich Ehe, Familie, Partnerschaft
In der „erlebten Paarberatung ®“ geht es einerseits um die Entdeckungen der (unbewussten) Problemmuster und anderseits um die Entdeckung von Lösungsmuster. Das Arbeiten an den Verhaltensmustern ist wesentlich preisgünstiger als jede Trennung und zudem viel sinnvoller. Wir sind anerkanntes professionelles Mitglied im Fachverband DGSF. > mehr. Innerhalb der systemischen Beratung arbeiten wir auch mit der Methode "Erlebte Beratung" von Michael Mary.
Wichtiger Hinweis zur Paarberatung
Während der Beratungen können wir nicht ans Telefon gehen. Eine Nachricht von Ihnen über das Kontaktformular oder eine Email gibt uns die Möglichkeit, in einem freien Zeitfenster Ihnen zu antworten. Bitte nehmen Sie vorzugsweise über das Kontaktformular oder Rückruf-Formular oder via eMail erlebteberatung@gmail.com, also auf schriftlichem Wege, Kontakt mit uns auf. Wir werden an Werktagen zeitnah reagieren. Wir unterliegen der Schweigepflicht und geben keinerlei Daten / Infos weiter.
systemische Paarberatung und Eheberatung
Die Paarberater - Fachkompetenz
Eheberatung
Eheberatung ist eine beratende Unterstützung für verheiratete und verpartnerte Paare. Leider wird Eheberatung oft erst in Anspruch genommen, wenn sich einer der beiden Partner schon fast zur Trennung oder Scheidung entschlossen hat.
- Die häufigsten Probleme sind
- "ständiger Streit, der Partner ist heimlich fremdgegangen",
- "mein Partner lügt mich an",
- "unterschiedliche Sexualbedürfnisse",
- "mein Partner kritisiert mich ständig".
Die häufigsten Themen sind
- "wir verstehen uns nicht (mehr)",
- "mein Partner ist mit dem Beruf verheiratet",
- "Mein Partner ist in Ruhestand gegangen",
- mein Partner will eine "Dreierbeziehung bzw. eine offenen Beziehung".
Der am häufigsten genannte Trennungsgrund ist das Fremdgehen (Untreue). Die meisten Paare melden sich wegen sexuellen Schwierigkeiten zur Eheberatung an oder weil sie entweder nicht mehr oder nur noch im Streit miteinander kommunizieren können.
Untreue entsteht erst dann, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Defizite in einer Partnerschaft bestehen. Je größer diese Defizite in einer Beziehung sind, desto intensiver ist das Verliebtheitsgefühl in der Affäre. Es besteht also ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Ehe und der Außenbeziehung. Die meisten Paare trennen sich nicht wegen einem Seitensprung, sondern setzen sich mithilfe einer Eheberatung intensiv auseinander. Sie kommen sich im Laufe dieses, teilweise sehr schwierigen Prozesses wieder näher und die Außenbeziehung verblasst dadurch langsam.
Am Anfang einer Beziehung stellt es eher ein Problem dar gelegentlich keinen Sex zu haben, während es sich nach einigen Jahren eher umgekehrt verhält. Es kursieren abenteuerliche Gerüchte darüber was die Häufigkeit der Sexualität in Langzeitbeziehungen anbelangt. Demnach findet in einer Ehe durchschnittlich zwei mal pro Woche Sex statt. Diejenigen, bei denen das nicht der Fall ist, leiden unter dem Gefühl unzulänglich zu sein. Tatsächlich haben viele Paare die mindestens zwei Jahre zusammenleben, höchstens einmal wöchentlich Sex. Bei Paaren mit Kindern findet oft nur alle zwei Wochen Sex statt. Dies wird natürlich in der Öffentlichkeit nicht zugegeben.
Die Ausnahme bildet der Urlaub. Hier fallen die Alltagsbelastungen weg und man betrachtet den Partner wieder mit anderen Augen. In einer intakten Beziehung steigt dann die Qualität und die Quantität der sexuellen Kontakte. Passiert auch in den Ferien wenig, sollten Sie entweder die Urlaubsplanung überdenken, oder eine Eheberatung oder Paartherapie aufsuchen.
Sexualität kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist ein Bestandteil der Beziehung. Sie ist eine Form der Kommunikation (die körperliche) und hängt mit dem Beziehungsgefüge und den aktuellen Lebensumständen zusammen. Das bedeutet konkret, dass in Zeiten des Nebeneinanderherlebens oder in Krisen, wenn überhaupt, dann nur ein sehr reduziertes Liebesleben miteinander existiert.
Der Zusammenhang zwischen der Sexualität und der partnerschaftlichen Kommunikation ist erheblich. Paare die wenig miteinander sprechen, entfernen sich auch körperlich voneinander. Für eine befriedigende Sexualität benötigen Sie sowohl wirkliche Nähe, als auch einen gesunden Abstand voneinander. Sie sind jemandem nah, für den Sie sich auch dann interessieren, wenn er von Ihrer Bedürfnislage abweicht. Ein gesunder Abstand entsteht, wenn jedem neben dem guten Kontakt zueinander auch noch ein (begrenztes) Eigenleben zugestanden wird.
Die größte Schwierigkeit in der Ehe ist die fehlende oder fehlerhafte Kommunikation zwischen den Partnern. Im Laufe der Jahre schleicht sich Sprachlosigkeit ein und der Alltagstrott nimmt überhand. Oft wissen Freunde oder Kollegen mehr über den Anderen als man selbst. Dazu führt u.a. auch die nicht vorhandene Zeit zu Zweit. Ohne gemeinsame Freizeit verkümmert jede Ehe und Partnerschaft auf Dauer. Diese innere Verbindung wieder herzustellen ist ein wichtiges Ziel der Eheberatung.
In der systemischen Paarberatung bzw. Eheberatung
In der systemischen Eheberatung gelingt es in relativ kurzer Zeit praktische Handlungsalternativen zu ungünstigen Verhaltensmustern zu entwickeln, die ursächlich zu Problemsituationen führen. Als systemische Berater sind wir neutral, parteilos und werten nicht. Niemand wird zu etwas gezwungen, schuldig gesprochen oder verurteilt. Es gibt keinen Zwang etwas bestimmtes tun zu müssen. Jeder Klient bestimmt selbst, ob, welche und wie viel Veränderung er ausprobieren möchte, um Bewegung in Richtung auf ein bestimmtes Ziel zu erlangen. Wir geben keine Lösungen vor. Die Verantwortung für Erkenntnisse und deren Umsetzung bleibt dabei immer beim Klienten. Wir begleiten Sie mit Erfahrung, Kompetenz, Anregungen und Impulsen. Ihren Weg bestimmen Sie selbst.
Erlebte Eheberatung. Der Begriff Erlebte Beratung bezeichnet eine spezielle Arbeitsweise, die sich an die an die Arbeitsweise von Buchautor Michael Mary anlehtn. Die Vorgehensweise beruht wesentlich auf der Überzeugung, dass die Reaktionen, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen entwickeln, grundsätzlich Hinweise zu deren Bewältigung enthalten. Anders ausgedrückt: Ein Problem liefert in den meisten Fällen seine eigene Lösung.
Das Paradox der Veränderung.
Eine Veränderung kann nicht per Knopfdruck geschehen, kann nicht willentlich herbeigeführt werden, ist willentlich nicht machbar. Es genügt, bewusst zu erleben, wie ich bin und wer ich bin. In der erlebten Beratung, erleben und erfahren Sie Ihre ungünstigen Lebensmuster und Glaubenssätze. Die Veränderung geschieht dann von selbst.
Das klingt nicht nur paradox, es ist paradox. Was bedeutet dies nun konkret für Sie und Ihren Wunsch, sich zu verändern und eine Krise zu bewältigen?
Unsere Arbeit beruht wesentlich auf der Überzeugung, dass ein Problem in den meisten Fällen seine eigene Lösung mitliefert. In der Beratung geht es nun darum, Entdeckungen bezüglich des Problemverhaltensmuster zu machen und diese zu unterbrechen.
Informationen und Entdeckungen der neuen Verhaltensmuster geschehen selten auf rein rationale und verbale Weise, sonst wären sie bereits eingetreten und eine Beratung würde nicht gebraucht. Als Informations- und hilfreicher hat sich das Erleben erwiesen. Die individuell richtigen Lösungen zeigen sich nämlich dort, wo die gewohnte Aufmerksamkeit nicht greift.
Die erlebte Eheberatung bezieht sich auf verschiedene Wahrnehmungsebenen
– den Körper, die Gefühle, die Fantasien, Beziehungen, Raumpositionen und Körperhaltungen
– in die Erforschung der Situation mit ein.
Systemisch lösungsorientierte Gespräche und das Erleben der Verhaltensmuster schaffen meist das Bewussheit für neuen Wege. Im Erleben kommen körperliche, emotionale und rationale Bewusstheit sowie Beziehungsbewusstheit zusammen. In dieser Verbindung liegt eine Ursache der Wirksamkeit der Erlebten Beratung. Veränderung heißt nicht, anders zu werden als Sie sind, sondern der zu werden, der Sie sind.
In der Beratung geht es nun darum, einerseits Entdeckungen bezüglich des Problemverhaltens, andererseits vor allem aber hinsichtlich bereits vorhandener Bewältigungsansätze zu machen. Informationen und Entdeckungen dieser Art geschehen selten auf rein rationale und verbale Weise, sonst wären sie bereits eingetreten und eine Beratung würde nicht gebraucht. Als Informations- und hilfreicher hat sich das Erleben erwiesen. Die individuell richtigen Lösungen zeigen sich nämlich dort, wo die gewohnte Aufmerksamkeit nicht greift. Daher bezieht Erlebte Beratung verschiedene Wahrnehmungsebenen – den Körper, die Gefühle, die Fantasien, Beziehungen, Raumpositionen und Körperhaltungen – in die Erforschung der Situation mit ein. Ein Gespräch schafft meist rationale Bewussheit. Im Erleben kommen körperliche, emotionale und rationale Bewusstheit sowie Beziehungsbewusstheit zusammen. In dieser Verbindung liegt eine Ursache der Wirksamkeit der erlebten Eheberatung.
Letzte Änderung am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 17:00:12 Uhr.



