Mein Partner lügt mich an

Beratung im Bereich Ehe, Familie, Partnerschaft

In der „erlebten Paarberatung ®“ geht es einerseits um die Entdeckungen der (unbewussten) Problemmuster und anderseits um die Entdeckung von Lösungsmuster. Das Arbeiten an den Verhaltensmustern ist wesentlich preisgünstiger als jede Trennung und zudem viel sinnvoller. Wir sind anerkanntes professionelles Mitglied im Fachverband DGSF. > mehr. Innerhalb der systemischen Beratung arbeiten wir auch mit der Methode "Erlebte Beratung" von Michael Mary.

Wichtiger Hinweis zur Paarberatung

Während der Beratungen können wir nicht ans Telefon gehen. Eine Nachricht von Ihnen über das Kontaktformular oder eine Email gibt uns die Möglichkeit, in einem freien Zeitfenster Ihnen zu antworten. Bitte nehmen Sie vorzugsweise über das Kontaktformular oder Rückruf-Formular oder via eMail erlebteberatung@gmail.com, also auf schriftlichem Wege, Kontakt mit uns auf. Wir werden an Werktagen zeitnah reagieren. Wir unterliegen der Schweigepflicht und geben keinerlei Daten / Infos weiter.


systemische Paarberatung und Eheberatung

Woran merkt man, das es nur noch Gewohnheit und keine Liebe mehr ist?
Woran merkt man, dass man mit dem Partner/in noch aus Liebe und nicht nur noch aus Gewohnheit zusammen ist?

Oder, wann hat man sich quasi "auseinandergelebt"?
Und muss sowas zwangsläufig zur Trennung führen?

Hier erst einmal die Frage: "Was ist denn Liebe". Sie können 100 Menschen Fragen, Sie können 100 Bücher lesen. Nie wird die Liebe gleich beschrieben. Letztendlich ist nur eines wichtig, "was der Betroffene fühlt und sieht"

Ein Ansatz wie die Liebe definiert werden kann, wie sich Liebe äußert:
Liebe ist, wenn man den anderen so akzeptiert, wie er ist.
Liebe ist, wenn man dafür sorgt, dass es dem anderen gut geht.
Liebe ist, wenn man dem Partner zuliebe ab und zu auf eigene Wünsche verzichtet.
Liebe ist, wenn man in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhält.

Welche Formen der Liebe gibt es und welche Formen der Liebe wünschen Sie sich?
Eine freundschaftliche Liebe, eine partnerschaftliche Liebe oder eine leidenschaftliche Liebe?

Wir haben keinen Einfluss welche Liebe zwischen den Partnern entsteht, wir haben keinen Einfluss ob Liebe geschieht und wir haben keinen direkten Einfluss, wenn die Liebe geht bzw. gegangen ist. So wie die Liebe kommt, so kann diese auch gehen. Ohne, dass jemand schuld ist. Mehr dazu in der Paarberatung.

Wenn existenzielle Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum nicht gestillt werden, dann wird es kritisch. Erfahrungsgemäß ist das Ende der Beziehung, also die Trennung vom Partner dann gekommen, wenn das Leben ohne die Beziehung, also ohne den Partner unproblematischer erscheint. Der erwartete Gewinn aus der Trennung ist bedeutender, als die „Kosten„ des Verbleibens in der Beziehung mit dem Partner. Eine Trennung ist meist sehr sehr schmerzlich. Es ist einer der größten emotionalen Schmerzen überhaupt. Dieser Schmerz muss aber nicht bedeuten, dass die Trennung hätte vermieden werden können. So wie Liebe beginnt, kann diese auch enden. Nicht gelebte oder unerfüllte Bedürfnisse lassen sich eventuell mit jemand anderem besser verwirklichen. Liebe ist unwillkürlich. Liebe passiert und löst sich wieder auf. Wichtig ist nur, dass man nicht im Streit auseinander geht.

Welche Hintergründe hat der einseitige Gefühlsverlust? Der inzwischen distanziertere Partner zählt alle möglichen Gründe für seine fehlende Liebe auf, doch beim näheren Hinhören bemerkt man, dass er es sich und Anderen erklären will, ohne davon selbst so richtig überzeugt zu sein. Die wirklichen Ursachen bleiben oft verborgen.
Trotzdem lohnt es sich genauer hinzuhören, wenn die Partner von den gemeinsamen Lebensstationen erzählen. Gerade die vielen gegenseitigen Verletzungen, die bisher nicht wirklich verarbeitet oder nicht einmal angesprochen wurden, legen sich nach und nach über das Liebesgefühl. Zuerst wehrt man sich noch dagegen, doch mit der Zeit führt es zur Resignation und Abstumpfung. Das Interesse an der Beziehung schwindet. Hier hilft unter therapeutischer Anleitung nur das konsequente Aufdecken und Bearbeiten der wichtigsten Enttäuschungen. Dafür braucht das Paar aber einen langen Atem. Erst am Ende dieses Prozesses zeigt sich in den meisten Fällen wieder ein partnerschaftliches Gefühl auf beiden Seiten.
Viele Beziehungen beginnen unter völlig anderen Voraussetzungen als sie für die spätere Entwicklung maßgeblich sind. Ein Partner ist z.B. anfangs noch sehr unsicher und schaut zum Anderen auf. Vielleicht nimmt der Stärkere sogar noch eine besondere Position ein und stellt dadurch sogar eine Respektsperson für den Anderen dar. Gewinnt der anfangs Schwächere zunehmend an Selbstbewusstsein und /oder verliert der ursprünglich Stärkere aus welchen Gründen auch immer etwas von seiner Macht, so gerät die Partnerschaft aus dem Gleichgewicht. Die Basis ist dieser Beziehung, die sich auf dem Gefälle gründete, entzogen. Häufig spürt auch hier nur ein Partner keine Liebe mehr für den Anderen. Selbst mit therapeutischer Unterstützung ist es in diesen Fällen seltener möglich die Beziehung zu retten. Sie bräuchte ein völlig neues Fundament, aber dafür ist sie nicht immer angelegt.
Eine weitere Ursache für den Verlust von partnerschaftlichen Gefühlen ist eine Elternübertragung auf den Partner. Dies geschieht öfters im Zuge einer Familiengründung. Der Lebensgefährte wird dann ähnlich erlebt wie das eigene Elternteil. Natürlich passiert das unbewusst. Selbst wenn die eigenen Eltern überwiegend positiv erfahren wurden, ist es unmöglich mit dem Partner, in dem man viele Aspekte des eigenen Elternteils erlebt, eine Liebesbeziehung zu führen. Hier hilft nur eine tiefenpsychologische Therapie um die Verstrickungen bewusst zu machen und zu bearbeiten. Die Heilungschancen stehen in diesem Fall nicht schlecht.

Eine Beziehung ohne Gefühle kann nicht funktionieren, außer beide Partner zeigen ihre Gefühle nicht, wissen aber trotzdem dass sie zusammen gehören. Das ist aber eher selten der Fall, denn zumindest Frauen, müssen über ihre Gefühle reden und erwarten von ihrem Partner zumindest dass er ihnen seine Liebe gesteht.

Letzte Änderung am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 17:01:44 Uhr.