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Arbeitsweise und Methode
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Arbeitsweise und Methoden
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der erlebten Paarberatung und Eheberatung
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Die Grundannahmen:
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Die 6 Grundannahmen der erlebten Paarberatung® sind: • jedes System erklärt sich selbst • jedes Problem enthält bereits Lösungsansätze • es gibt kein richtiges oder falsches Verhalten • jedes Handeln eines Menschen hat einen Sinn • wir suchen nicht nach Schuld oder dem/der Schuldigen • hinter jedem Verhalten steckt ein Persönlichkeitsaspekt.
In unserer Praxis führen wir systemische Paarberatungen durch. Das bedeutet, dass wir die Probleme eines Individuums in ihrer Vernetzung mit seiner biologischen und biografisch bedingten Entwicklung, sowie seinen Beziehungen auf der Ebene des Paares, der Familie, der Schule, der Arbeitswelt und anderer größerer Systeme verstehen. Wir geben keine Lösung vor, Sie finden mit unserer Unterstützung IHRE individuelle Lösung. Der Klient ist sein eigener Experte/Expertin.
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Unsere grundlegende Arbeitsweise
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• Wer werten/bewerten nicht. Wir be-oder verurteilen und richten nicht. Es geht nicht um die Schuld, sondern um Verhaltensmuster an denen BEIDE beteiligt sind. • Wir geben keine Lösungen vor. Wenn wir Lösungen vorgeben würden, so wäre es unsere Lösung. Durch zirkuläre Fragen erkennt das Paar selbst die eigene Lösung. Der Klient ist sozusagen der Experte für sich selbst. • Wir sind neutral. -Neutral gegenüber dem Problem, -neutral gegenüber den Klientenpaar/Klientin/Klienten -neutral gegenüber der Lösung. • Wir gehen in die Beziehungsperspektive und nicht in die Partnerschaftsperspektive. Das heißt, wir schauen auf das Problem der Beziehung und finden heraus, was die Botschaft des Problems ist.
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Leitmotto
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In jeder Beziehungskrise liegt die Aufforderung versteckt sich zu offenbaren.
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Konstruktivistische Theoriegrundlagen
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• Die Wirklichkeit ist nicht wirklich „wirklich“ - alles Erlebte ist subjektiv und entsteht im Auge des Betrachters. • Niemand kann objektiv beobachten: Beobachter sind Teil ihrer Beobachtung - mit jeder Sichtweise, die wir als Berater einbringen, kommen unsere höchst subjektiven Einstellungen zutage. • Alles Handeln macht Sinn für den Handelnden - in dem Augenblick, in dem er handelt. • Autopoiese - Selbstgestaltungsmöglichkeiten für lebende Systeme - Menschen reagieren unabhängig von Ihrer Umwelt so, wie sie selbst strukturiert sind. Wir können sie nicht verändern! • Menschen „sind" nicht, sondern sie „verhalten" sich - sie können sich im nächsten Augenblick auch ganz anders verhalten und sich „als neuer Mensch" präsentieren. • Probleme sind Konstrukte, die zeit- und situationsabhängig nur von den betroffenen Personen in ihrer Wirklichkeit wahrgenommen werden - jedes Problem ist einzigartig, wird nur vom Betroffenen wahrgenommen und stellt für ihn im Moment des Problemerlebens die Wirklichkeit dar. • Probleme entstehen durch problemhafte Beschreibungen, Erklärungen und Bewertungen - wenn es uns gelingt, eine neue Beschreibung, Erklärung oder Bewertung einzuführen, kann das Problem bereits dadurch gelöst werden. • Wir können die Probleme anderer weder verstehen noch lösen - wir sollten stets davon ausgehen, dass die Probleme des Kunden in einer Sprache präsentiert werden, die wir nicht verstehen. • Probleme bedürfen angemessener Anerkennung, Akzeptanz und Wertschätzung - daher sollten wir Probleme nie als „klein", „unbedeutend" oder „nicht existierend" disqualifizieren. Jede Beratung ist eine Intervention in eine (funktionierende) Selbstgestaltung - wir achten daher besonders auf Rhythmus, Tempo und maximal notwendige Intensität der Interventionen beim Kunden. • Problemlösungen brauchen keine Hypothesen - da der Kunde selbst Experte für seine eigene Wirklichkeit ist, braucht er uns nicht als Erzeuger neuer Wirklichkeiten, sondern als Unterstützung, um selbst eine neue Wirklichkeit zu bilden.
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Veränderung geschieht
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Veränderung geschieht, - wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht etwas zu werden, das er nicht ist, - wenn er die Dinge so wahrnimmt und akzeptiert, wie sie sind. Veränderung beruht auf dem bewussten Erleben und dem daraus sich entwickelten Verständnis für sich selbst.
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Die Lösung
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Die individuell richtigen Lösungen zeigen sich dort, wo die gewohnte Aufmerksamkeit nicht greift. Daher bezieht "erlebte Paarberatung" verschiedene Wahrnehmungsebenen – den Körper, die Gefühle, die Fantasien, die Beziehungen, Raumpositionen und Körperhaltungen – in die Erforschung der Situation mit ein. Die systemischen Beratungsgespräche schaffen mehr rationale Bewusstheit. Im Erleben kommen körperliche, emotionale und rationale Bewusstheit sowie Beziehungsbewusstheit zusammen. In dieser Verbindung liegt eine Ursache für die Wirksamkeit der "Erlebten Paarberatung". In der "erlebten Paarberatung" (systemisch-lösungsorientiert) gehen wir in die Beziehungsperspektive. Die Beziehungsperspektive verfolgt das Anliegen des Auslotens (nicht des Manipulierens). Ausloten heißt, eine Beziehung auf Möglichkeiten hin zu erforschen. Das Ergebnis der Paarberatung ist dabei offen. Im Ansatz des Auslotens wird der Beziehung kein Mangel und falsches Handeln unterstellt, sondern ein bestimmter Zustand festgestellt. Dieser Zustand mag zwar unerwünscht sein, dennoch wird er wertneutral betrachtet. Die Beziehung ist, wie sie ist, weil sich die Partner so verhalten, wie sie sich verhalten. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, die Absichten der individuellen Veränderung, die diesem Verhalten zugrunde liegen, in die Beziehung zu integrieren und die Hintergründe des Verhaltens zu entdecken und verstehen zu lernen.
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Weitere Hinweise
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Bitte beachten Sie weiter unsere Seite: „Sind Probleme sinnvoll“.
Wenn wir auf unsere langjährige Beratungspraxis zurückschauen, dann können wir feststellen, dass sich, wenn sich das Problem nicht schon jahrelang verfestigt hat, nach einigen erlebten Paarberatungen eine Lösung zu erkennen ist.
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