FAQs
Systemische Paarberatung und Eheberatung
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Professionelle Hilfe durch die Paarberater. In der „erlebten Paarberatung ®“ geht es einerseits um die Entdeckungen der (unbewussten) Problemmuster und anderseits um die Entdeckung von Lösungsmustern. Das Arbeiten an den Verhaltensmustern ist wesentlich preisgünstiger als jede Trennung und zudem viel sinnvoller. Wir sind anerkanntes professionelles Mitglied im Fachverband DGSF. > mehr. Innerhalb der systemischen Beratung arbeiten wir auch mit der Methode "Erlebte Beratung" von Michael Mary.
SIE legen die Ziele der Beratung fest und bestimmen über deren Dauer. In der Regel nehmen Klienten zwischen 3 und 5 Sequenzen in Anspruch.
Wir beraten in 67269 Grünstadt oder 76829 Landau in der Pfalz.
Übersicht des Registers "Wichtiges zum Auftrag"
Interview
Die Beratung geht nicht von einem Krankheitsbild aus, sondern von einer momentanen problematischen Situation. In der Psychotherapie wird zuerst eine Krankheitsdiagnose erstellt und dann einen Behandlungsplan erarbeitet.
Diese Frage klären wir üblicher Weise im kostenlosen Erstgespräch, Je nachdem, wie es in der Situation sinnvoll erscheint oder wie es die Klienten wünschen. Der Regelfall ist, dass wir eine Paarberatung zu zweit durchführen. Es kann sich aber im Verlauf der Gespräche herausstellen, dass es sinnvoll ist auch Einzelgespräche durchführen.
Darauf gibt es keine grundsätzliche Empfehlung. Aus unserer Erfahrung heraus, sobald ein Problem in der Beziehung gesehen wird, das die Partner nicht alleine lösen können. Das können auch Kleinigkeiten sein, die immer wieder zu Streit führen. In einer funktionierenden Beziehung folgen beide Strategien, mit denen man Konflikte bewältigen kann. Wenn dagegen der Dialog in gefühlten Stress abgleitet und das Miteinander von Mäkeln, Verachtung, Verletzungen, Selbstverteidigung, oder Gesprächsverweigerung geprägt wird, läuft etwas falsch. Wer das Gefühl hat, in seiner Situation zu leben, die er nur noch erträgt, statt zu gestalten, sollte etwas ändern. Und zwar schnell. Denn haben sich Paare endlich zu einer Beratung durchgerungen, haben sich die Probleme schon verfestigt.
Wenn Partnern bewusst wird, dass ihre reale Beziehung von ihren wichtigen Wünschen und Vorstellungen abweicht. Da sich die Kluft zwischen Wunsch und Realität früher oder später unvermeidlich öffnet, lautet die logische Konsequenz heraus: Probleme sind in einer Beziehung unvermeidlich. Wir fügen hinzu, dass Probleme sogar notwendig sind.
In der erlebten Paarberatung geht es darum die Gefühle sichtbar zu machen, die z.B. durch Verletzungen entstanden sind. Wenn diese Emotionen kommen, dann werde diese schon gezeigt, was aber nicht heißt, dass häufig geschriehen oder geweint wird.
Es ist davon auszugehen, dass es in einer Beziehung nicht nur Trennendes sondern auch etwas Verbindendes gegeben hat. In der Zeit des Verliebt seins hatte man ja den idealen Partner gefunden. Meist besteht die Hoffnung zu einem ähnlichen Zustand zurückzukommen. Zudem spüren viele (oft nur unbewusst), dass die Partnerschaft (sofern kein Partner gewaltig ist) ein guter Ort ist, um sich selbst, seinen Gefühlen, Prägungen, seinen Träumen und seinem Wesenskern auseinanderzusetzen und sich so weiterzuentwickeln. Zudem hat fast jeder Mensch Sehnsucht nach einem sicheren, haltgebenden Ort, also nachdem, was man ein Zuhause nennt.
Dies ist häufig so. Abereine Beratung sollte immer auf Freiwilligkeit beruhen. Wenn ein Partner keine Bereitschaft dazu hat, dann sollte man ihn auch nicht dazu zwingen. Es kann auch hilfreich sein, wenn nur einer der Partner kommt. Wenn ein Partner sich ändert, ändert sich die Beziehung.
wenn der Mann dabei bleibt „Nicht ich habe ein Problem mit unserer Beziehung, sondern meine Frau“?
Eine Paarbeziehung hat niemand mit sich allein. Eine Paarbeziehung entsteht immer durch die Kommunikation zwischen zwei Menschen. Beratung ist allerdings auf Freiwilligkeit angewiesen, wie wir bei der letzten Frage bereits gesagt haben. Wenn ein Partner also nur unter Zwang mitkommt, dann macht das zunächst mal keinen Sinn. Damit eine Paarberatung zu einem guten Ergebnis für die Partner führt, bedarf es der Mitarbeit von beiden.
Mit dem Opfer/Täter-Konzept kommen viele Klienten. Für eine Beratung ist es aber wenig zielführend und hilfreich, wenn man in solchen schwarz-/weiß Kategorien denkt. Oft geht es um Schuldgefühle, die einer empfindet - oder zumindest nach Ansicht des Partner empfinden sollte. Aber, darum geht es in einer Beratung nicht.
Wenn das Paar zu dem Vorgespräch eintrifft, fragen wir was das Ziel der Beratung sein soll. Wenn es auf der Seite der Klienten noch nicht klar ist, ob man die Beziehung fortführen oder beenden will, wäre dies als erstes zu klären. Danach folgt entweder eine Trennungsberatung oder eine Problembewältigungsberatung.
Es geht letztendlich nicht um die Frage "Was ist in unsere Beziehung schlecht, dass der andere sich nach außen orientiert hat", sondern "Ist unsere Beziehung gut genug, dass sie so etwas aushält. Oft ist ein heimlicher Seitensprung die Folge einer unausgesprochenen Beziehungsdynamik - eine Art Warnschuss oder Befreiungsschlag. Das Paar hat möglicher Weise, scheinbar hoffnungslos, im Alltag festgefahren und einer von beiden musste etwas von großer Bedeutung tun, um wieder Bewegung in die Sache zu bringen.
Auch das bestimmen die Partner, die an der Beratung teilnehmen. Wir als Berater legen keine Normen fest. Aber wir erfahren, dass solange das nicht gewollte Außenverhältnis besteht, in der Beratung kaum Raum für ein anderes Thema ist. Oft ist es so, dass der, der die Affäre hat sagt: „Wenn ich nicht weiß, wie es mit uns weiter geht, mache ich auch nicht Schluss. Der andere entgegnet meist: „Solange du das nicht aufgibst, kann ich mich nicht wieder auf dich einlassen“. Unter diesen Umständen ist es Schwierig, aber nicht unmöglich. Ganz allgemein werten wir die Beziehungsformen nicht. Es gibt viele Wege, die Liebe zu leben.
Der Ausgang eines Beratungsprozesses lässt sich nie vorher bestimmen. Wenn sich während der erlebten Paarberatung herausstellt, dass einer oder beide Partner die Beziehung nicht mehr fortführen können und wollen, dann mündet die Beratung in eine Trennungsberatung. Auch beim Thema Trennung kommt es in der erlebten Paarberatung darauf an, eine Haltung des Nichtwissens und der größtmöglichen Neutralität zu zeigen. Wahrscheinlich gehen die meisten Paare, ohne Paarberatung, im Streit auseinander. Dennoch erscheint in vielen Fällen eine Trennung im Guten die bessere Alternative, vor allem natürlich, wenn Kinder da sind.
In der Beratung spielen wir keine Schiedsrichter. Es liegt uns fern, eine Meinung des Partners beim anderen durchzusetzen. Unsere Haltung kann nur neutral sein. Was für das Paar richtig ist, ergibt sich im Beratungsprozess. Wir können das Paar unterstützen zur ihrer persönlichen, individuellen Lösung führen. In der Paarberatung gibt es keine Pauschalrezepte was richtig oder falsch ist.
Eifersucht ist ein Phänomen, das es in vielen Paarbeziehungen gibt. Ob Eifersucht ein Zeichen von Liebe oder ein Problem ist, das definieren die beteiligten Partner.
Ich kann Liebe nicht neu erschaffen, aber ich kann sie von Gesteinen und Gestrüpp befreien“. Liebe kann man nicht willentlich herbeiführen. Liebe geschieht oder geschieht nicht. Oft ist es aber dann so, dass, nachdem das Gestein und das Gestrüpp beseitigt wurde, die Liebe wieder gesehen werden und dann auch gelebt werden kann.
Wir sind der Meinung, sobald der Berater sogenannte Patentrezepte und Patentratschläge hat, sollte man diesem misstrauen. Eine gute Beratung zeichnet sich dadurch aus, dass der Berater individuell auf die Fragen, Probleme und Bedürfnisse des Klienten eingeht.
Wann kann ein Berater von sich sagen „Ich habe meinen Job gut gemacht?
Als Berater wünschen wir uns, dass das Paar das Ziel erreicht, mit dem diese in die Beratung gekommen sind. Meist wünscht sich ein Paar, dass es zu den liebevollen Gefühlen zurückfindet und Konflikte besser durchstehen, aushalten und lösen. Also kurzum: Wenn die Ratsuchenden ihre Lösung gefunden haben und mit dem Beratungsprozess zufrieden sind.
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